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10 (1853)
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fonbern nur fraftlofe SJachbeter ftnb, nur für eben fo flug ge*ballen fein wollen, wenn fte bab (S^riflent^um »erfpotten, albwenn fte reumütig unb mit jerfnirfchtcm^eräen Sirchenbufe tbun.

2lm meiflen fchabet, fclbfl bei fonfl acbtungbwerihen unb ein*fftbiboHen fperfoneit, bie übermäßige 2Bertl)fd)cif}ung beb Siet*Eanbeb. Sie aEjuhobe ©chäffung bcr Sfernunft entjweit fie nichtfeiten mit ben überftnnlicben Sarfteltungcn beb Sbrificntburab.©ie woEen SlEeb wiffen, aber Sltcptb glauben, ©ie »erlangen»on SlEern, wab fe alb SEBafjrheit antiebmen foEen, ben ju»er«läfEgen unb unwiberfprechlichen Seweib. SBab ihrem SBerEanbnicht begreiflich unb erwiefen gemacht werben fann, haften ftefür SWährcben unb ©elbEtäufchung, höchEmb für eine angenehmeSDföglichfcit, auf welche fte jebod» nicht bauen mögen, ©olcheferfonen pEegen baber gewöhnlich jwar ber chrijili^en ©itten»lehre ihren ganjen SSeifaE ju fchenfen, nicht aber bem, wabCfbriftub oon überEnnltchen ©cgenflänbcn, »on bem, wab babeigentliche Sleltgiöfe tE; gelehrt hat; noch weniger, wab bicfeober jene Kirche »on ber tperfon unb ben Sßerhältniffen 3efu jur©ottheit unb SKenfchheit lehrt. Sluch Enb eb mehrentheilb bieEcb eütanber oft wiberfprechenben ÜKeinungen unb SlnEchten berchtiEli^en Kirchen, welche juerE bei »ernünftigen SKäitnern bieSweifelfuiht erwecfen, bie julejjt in wahren Unglauben entartenfann.

Sie Vernunft iE aEerbingb bab fböcöEe ; m fKenfchen, bieERichterin feiner ©rfenntntffe. Soch gehen aEe ihre fbanblungeninnerhalb enger ©chranfen »or, über welche Ee ftch nicht hinaub*fchwingen fann. ©ie begreift eigentlich» nichtb, alb ihre eigenenSBerfe, bie Ee fehafft, ©o biEig auch bie Skrnunft, alb bie©efe^gebung beb ©etEeb, gefchä^t wirb, fo gefährlich» unb fclbE»ernunftwibrig iE eb, SlEcb ju »erwerfen, wab ber ©eiE nicht»ermittclji ber Skrnunft ober ber Erfahrung erfennt unb begreift.

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