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©er ©etß tocö SKcnfchen erfcnnt unb begreift fogar fein eigenes©afctn unb SSirfen nicht, itnb hoch barf er, ohne ju rafen, nichtein ßcß felber jwetfetn- ©r meiß nur, baß er ift, nicht aber,wie er ift. ©ie Vernunft ift bie unabänberliche ©inrießtung oberßlatur beS menßhlichen ©eißeS, SllleS als Urfacße unb ffiirfungju benfen, unb nichts ju tootien, als maS ihm felber gemäß ift.Stun aber erfennt er nicht überall Urfacße unb SBtrfung, meberburd) ßcß fclbfi, noch burch Erfahrung unb SBaßrnehmung. ©tift alfo burch fein eigenes SBefcn beftänbig gejmungen, jene jufuchen, unb boeß oft ohne Sßöglicbfctt, fie ju erfennen. @o er*blieft er bie Sffielt; er fueßt bie Urfacße bcrfelbcn, aber erlenntfte nicht burch bie bloße Vernunft, niiht mit ben ©innen, ©oller besmegen an feinen ©ott glauben? ©o märe er im milbenSBibcrfpruch mit ftd) felber, fein ganjeS©enfen märe ©nf^meiungunb Unfinn. ©esmungen burch bie ßtatur beS ©eißeS (fo orbneiees ber ©d;öpfer berfelbcn) mirb ©ott ein ©egenßanb, nicht beS3BißenS, nicht ber Scgrciflicßfcit, nicht ber ©rfenntniß, fonbernoeS © l a u b c n S.
©er ÜDfenfch fennt baS ßrenge ©Ugcnbgcfej} ber SSernunft. ©et©eiß forbert bie Erfüllung beffelben, fogar auf Unfoßcn ßnnlicßer©lüeffetigfeit, fogar auf Unfoßcn beS irbifeßen ScbenS. Slber erficht unb erfennt 3mecf unb SBitfung biefeS ©cfcfjcS nicht, ©ennmüßten mir für bie ©itgenb auch baS Sehen laßen: fo höbe ßchmit bem ©nbe beS ©afetns auch baS ©efefj beS ©eißeS unb bie©ugcnb felbß gänzlich auf. 3mecf unb SBirfittig beS ©efcjjeS ber©elbßheiligung unb ißotlenbung fann baher unmöglich auf eineßteihe ihicrifcher Jithemjüge befchränft fein, ©er ©eiß muß feinen3mecf noch über ben SBirfungSfrciS unb über baS Scbcn feinesÄörherS hinaus ßnben. SBäre bieS nicht, fo mürbe ber ©eiß unbbas ©efeft ber Vernunft ßch felbß mibcrfprechcn unb aufheben,©ben njeil ich ein »erniinftigeS fflefen bin, muß id; an bie Um