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10 (1853)
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als eine Siebenfache ju halten? liegt uns ob, für uns fetbfiim ©itllcn jtt forfchen unb ju überlegen. Sic heilige ©chriftforbert baju 3cbc nauf: prüfet Sllleä, unb baO ©itte behaftet!Saju finb feine @<$e bon ©elchrfamfctt bonnöthcn, um juerfahren, trab gut unb mahr fei. (* f>riftuö hrebigie atfcm SSolfe,ohne flnferfchicb. SBir müffcn bet fofchcn Prüfungen nur auf ttn*fere ©iimme horchen, fjeber fWenfch f;at ein fet;r feineö, rieh*tigeö SBahrheitögefühl. St muh ffch nur bon ben Singebungenfeiner SinbilbungOfraft ober feiner anfälligen Seibenfchaften inSicht nehmen. Sr muh nur feine Ueberäeugmtgcn auf feinen an*bern ©runb bauen wollen, ati welchen Scfttö itnS felbff gejeigthat: Siebe ju ©ott, Siebe unb SBohtwoltcn jtt ben tWenfchcn.Sr tnuh nur feinen anbern Sflahflab, fein anberest fjMfttngg*mittel mähten, alb uns 3efn$ gab, ben SBertf; bon Sef;ren unbMeinungen ju bcjltmmcn, nämlich bie Siebe. Sr muh nur fra*gen: 33eflcbt-btefe ober jene 3?orflellung, tbelche ich nur mache,mit ber uncnbltchcit S3aferltebc ©ottcO ju ben SDlcnfchen? Oberbefiehl biefe ober jene Sehre mit ber (Geneigtheit unb Siebe, bieich für jeben SNenfchen an ben Sag fegen foff?

SIK e£ einmaf bei ben ©rohen ber Srbc unb an ihren fsöfenjur ©taatgftugheit gehörte, ftch nicht in bie 3änfcrcten ber @ot*teägefchrten einjuntifchen, bie Sieltgton nur atä eine ©taats*bienertn ju befrachten, welche man bon 3ett ju 3eit mit SBor*theif jut Seitung beä SSolfcö bcnu|en fönne: fanben ftch, burüfjfotcheö berberbficf;e Setffnel gereijt, bafb eitle Slathabmer genug,jumat in ben hbhern ©tauben beg SSoffö. SOTan hfeft cg augeitler Stachäffcrci füfc groh, für aufgeffärt unb anflänbtg, ftchaug ber Sfeftgion überhaupt wenig ju machen. SOlan hielt egfür ffug, ftch jwar ju einer getolfTcn, nun einmaf hcrrfchenbenKirche ju befernten, weil eg jurUebttng gehörte; weit man bemSSoffe feinen Slnftoh geben wollte; weit bie Kirche afg eine öffent*