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ttjanen ein S 3 ePreBen nach oerniehrter Srfettntnifi forbert, oer»langt auch ooit ben Obrigfciten bic nothwenbigen Seranffaltiin»gen jum immer beffern Unterricht beö SSoXfö r auch beö Sitter»ärmjteu in bemfelben. ©chulanjlalten ftnb baf;et in einem chrifi»liehen Sanbc fcineöwegö ©nabcnfachcn, fonbern Pflichterfüllungenoon ©eiten ber Obrigfciten. SO jeugt »on ber größten Stuch»loftgfeit unb £erjeneöerfcbliitimerung berer, welche regieren fetten,wenn fie, um beflo willfürlicher herrfc^eit unb bei tabelhaften^unblutigen befio unbeuterfter bleiben ju fönnen, bie Selchrungbeo SolfeO in ©chulen unb Kirchen abfichtlich in Berfatt gerathentaffen, ober befchränfcti ; wenn fie bie Belehrung bcO BolfO burchöffentliche ©chriften 51t htnbern fuchen, unb nur für ffch felber©orge tragen. Sin roheo, abergläubige^, unwiffenbeO Sollfann fein recht chrifiltchcö Solf fein. SüBie fann ber ©oit rechtoerehren unb lieben, wie fann ber Stecht unb Unrecht in feinenjarteften Unterfcheibungcn beurtheilen, wie fann ber feine ge»fammten pflichten mit erforberlicher Klugheit auöübcn, beffenSerfianb oerfinfiert blieb J
£at aber auch ber geringfie Ptcnfch fein Stecht oon ©ott ent»bfangen, fclbft ju beufen, unb feine ftenntniffe ju erweitern: fohat er boit fclbjt bamtt auch bao Stecht jur greifeit feincO @e»wiffenO empfangen. Sr fann fich ju berfenigeti Slrt ber ©ottcO»»erehrung befennen, bie feinen Ueberjeugungen am angemeffenfienijl. Sr barf nicht beflraft werben, weil fein ©taube, feine Uebcr»Beugung 0011t ©lauben Sltibcrer abweicht, fo lange er mit benSleitferungcn beffelbcn, ober mit ben barauo hcroorgehenben£anb»lungen, nicht bie öffentliche Stufe, bic cingeführte bürgerliche Orb»nung unb Siechte anberer ©taatObürgcr fränft. SO ifl noch Srb»tfeil früherer Barbarei, eO iji nicht ©etfi bcO ShriftenthumO,wenn ftch eine ober bie ariberc ©efte alteinhcrrfchenb erflärt,lebe anbere unterbrächt, oerftofen, oerbammt unb oerfolgt wirb.