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10 (1853)
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Qjg tjl noch Srbtheil früherer ©arbarei, nic^t ©cifi beb Sbtifiemtfumb, wenn 3emanb um feiner Iteberseugung mitten SSater*tanb, Sb re, bürgerliche Stecfte, mobl gar bab Seben »erlierenmuf. SGSer, alb ©ott allein, batf ftd; anmafcn, Stichter su feinin ber ©eifermelt? SBer barf fagen, baf er in ber 3Baj>rf>eitallein mohne, unb jeber Stnbere, ber nicht glaubt unb betet mieer, ©ott öerbaft fei?

fötan fotl ©ott mehr gehorchen, alb ben SÖtenfchen! fpridjt©otteb Stimme. Sieb ©ebot, burch alter SDTenfc^en ©ernuuftmittig ergriffen, gibt baher auch bem ©ertngfien unter ben umbeglütften Staatbbemobnern bab göttliche Stecht, tugenbhaft jufein, unb 3efu Sbrifii Sehren S« erfüllen. Sein gürft,.fo mächtiger auch fein möge, hat bat;er ©emalt unb Seoollmächttgung,feinen Untertanen ©ebote ju geben, mclcbe ber Sehre 3efu miber*fpredjen, ber gefunben ©ernunft miberflreiten, unb berDrbnungber Statur entgegen ftnb. Senn burch alle brei offenbart ftch berSBille ©otteb.

3n jenen 3eiten beb SSerfallb ber chriftlichen Stetigion, bet©ermitberung ber §erjen, mürben aber bie Stcchte ber fftenfehenauf alle SBeife vertreten, Sa mürben »on meltlichen unb getf*liehen Obrigfecten naturmibrige ©efejje aufgeftellt, »ernunft*mibrige Singe ju glauben befohlen; einjtcbtoollere unb tugenb*haftete Sftenfchen ihrer beffern Uebcrseugungen megen »erfolgtunb getöbtet, bie Selcbrung beb ©olfb abfccfttich öerhinbert, ba»mit biejenigen ihr SBefcn bejio freier im ginfern treiben Jonnten,melcfe aub ber allgemeinen Unmiffenhcit ihren groben äSortbeitjogen; ba maren taufenb unb taufenb Sbrifien in ben Sänbernnicht nur ohne Sicherheit ihrer Sigentfmmbrechie, unb sur Slrbeftunb Sflaoetei tebenblänglich btof burch ihre ©ebitrt Perbammt,fonbern fo gans leibeigen, baf fte fetbji nicht einmal über ihrenKörper »erfügen, baf keltern nicht über bie ijferfon ihrer flinber