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ftcna fällig würben, lefen ju fötwen. SDcnn nüe mottten fic, bicbaö S93ort ©otteS nicht lafen, cö austtegen unb crflärcn?
SDabcr ift cs atterbingö feiner tBermnnbcrung mertb, wennman oon ben betrübten SBirfungen tiefer allgemeinen Unwtffcn»bett $ört, wie bic d;ri)tliä;en Untertbanen, mit geringen 2tuß*nabmen beö oornebmern Sbeiiö unb ber ©etfHiibfeit, als leib»eigene Knechte unb 5Dtägbc bemäntelt, ebne wahres Grigcntbitm,ober ohne ©icbcrbcit beffetben, ohne Sicherheit ihrer E'bre, ihresSebenö, gteicb bem Stieb oertaufebt, oerfebenft, ober um baares©clb oerfauft mürben; wenn man hört, mie baS gemeine $o!f,gleich bent Sßieb bcbanbclt, bumnt unb oiebifcb marb, unb feineS5orgefe£tcn triebt mie SWenfeben, fonbern mie oon Statur böfjereSBefen, mie eine Sirt ©ötter betrachtete; menn man bört, miebic Stornebmen, bie Sbctieute, bie giirflen nicht als Sefcbü^ctber ttnterbrücften, fonbern als fteine unb grobe Stäuber lebten,einanber erfebtngen, erwürgten unb oergifteten, geringer Urfacbenmitten; in ©auf unb grab unb Sßottüftcn ihre Sage oerprabten,unb ben .Krieg alb ihre böebile unb ebct|te Scbeuabeitimmung an»faben; wenn man bört, baf fetbß bic mciften ©ciftticben in unbauber benKlöficrn, neben ihren auSwenbiggctcrntcn ©ebeten unb©efängen unb firebtidjen ©ebräueben, ficb ohne ©ebam unb 3ncbtbem SBobttcbcn überließen, ohne ©ntbaltfamfcit, ot;ne SZücbtern»beit, ohne Kcufcbbcit beifammen mobnten, unb cö an Fracht unb©cbmctgerei oft ben SBcttlicbcn juoor tbaten. 3c gröber bie Un»miffenbeit, fe gröber marb bie Stcrwiiberung bcS ©emütbeS, bic©cbänblidifcit ber ©itten. -Dfan oergab bic ©ünben an ©otteö©tatt unb fiinbigte mit; nur ber marb oon Sitten fetig gepriefen,ber Kirchen unb Ätöftern baS mei|ie @ut febenfte unb in frei»mittiger ütrmut!; lebte, ober bie ©einigen in Slrmutl; fließ, ba»mit bie ©cijlticbcn oottauf batten unb im Uebcrffuf fcbmlmmcnfonnten. 3e reicher biefe mürben, je leichter fonnten jte baS