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10 (1853)
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ggot£ beherrfchen. 3c unroiffenber, abergläubiger unb teichtgläu»btger bie Saien waren, Je weniger Shtühe fofiete eb, biefelbennach SßiUfür ju lenfen. 3a, eb fehlte nicht an ferfonen, welcheNachfolger 3efu, tßerfiinbiger beb göttlichen SSorteb, ©eweihfe©otteb hießen, bie ftch an ber Unwiffenheit beb großen £attfenbbelufligten, ober ihn in tiefer Unberßänbigfeit geftiffentlich ju er'hatten fugten, um bequem herrfchen ju tonnen. SEBar bab SBolfin ihrer ©ewalt, unb tonnten fte eb mit wenigen Sßortcn em»hören ober befänftigen, fo waren auch bie gürfien fetbft tn ihrer©ewalt. Unb fo gefepah eb. ®ie ©ewalt ber ©eiftltchfeit (liegju einer furchtbaren unb unnatürlichen flöhe; ttjeifte ftch erft mitweltlichen Obrigteiten in bie fierrfchaft, unb machte bann fetbftMe Könige ber ©rbe »on fxch abhängig. (Shrifiuö hatte gelehrt;©ebet bem Äatfer, wab beb ilatferb ifi, unb ©ott, wab ©ottebi(J. £>a aber ^rieficr fiep ju Slublegern beb göttlichen 2Bittcnsüber einzelne SBorfäUe beb Scbenb, ju Statthaltern 3efu auf©eben malten, fähig, fierbliche SKenfcpen nach Sclieben ju ent»fünbtgen unb ju heiligen, ober aub bem ©choofe ber .Strebe, auöber ©emeinfehaft bcr@täubigen ju »erfloßen, ju öerfluchcn, unbjur etoigen ^Jein ju »erurtheiten; ba bab leichtgläubige 3?otf,jitternb »or ben »om gJriefier angebrohten ©crichten ©otteb, ge»horfam bcnScfeplen berSircpe folgte: fo warb bie ßirepe, ober»ietmehr bie ehrgeizige ©chaar ihrer ^riefier, übermächtig gegenben weltlichen 2lrm. Umfonft hatte bab ©ottebwort gelehrt:©etb unterthan ber Obrigfeit, benn eb rft feine Dbrigfett ohne»ott ©ott. Nfehrntalb prebigte bie Kirche ben Slufrupr gegenDbrigfeitcn, unb empörte bie unwiffenben SBöller gegen ihre recht»mäßigen Sepcrrfcher. 3u feiner 3eit ftnb mehr gürßen unb Herreneineb unnatürlichen £obcb gefiorben, »on ihren Spronen geftürjt,aub ihren lanbcn »ertrieben ober lebenblänglich mit Kriegen um»X. 9*