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10 (1853)
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mer, ©eißctfeber unb Seiffagcr. Sie gröntttifien unb Seife*fielt auf ©rben waren aber tveber baS Eine noch baß Slnbere.

ßticbt feiten ifi 3weifelfucbt eben fo fcbr eine golge wirf*littet 23crßanbeSfcbwcicbc, alb Skrmcffcnbcit eines fiarfen 35er*fianbeS. Ser baS fficwußtfcin beS ©cbarffttincS unb feinerttrtpeilelraft bat, wirb burcb folcbcS Sewußtfcin gar leitet jufloljen Anmaßungen bcrteitci, SitlcS ju berwerfeit, tbaS ihm nichtfogleid; als wahr cinleucbtet. Statt bie Utfacßen ber ©unfclbeitin einer irrigen ßfebenborßellttng aitfjufucbcn, bie er bon biefcmober jenem ©egenßanb ber 3ieIigion batte, wirft er bie ©cbulbauf bie bon ibut mißbcrjianbenen Siebter. @r nimmt nichts alsausgemachte Sabrbcit an; gewohnt ftcb, in Altem eben fo biel©rünbe wiber als für aufjubringen, unb flebt bann, wennbaS ©ewidjt auf beiben ©eiten gleich ä» fein febeint, unent*fcbloffcn swifeben beiben. SaS ifi bie berwegene irrige ©inbil*bung ber tböriebten SciSbeit, wenn fte, bie an Sittern jweifclt,bocl; glaubt: es feien feine ©rünbe für unb wiber mehr uorban»ben, wenn fte feine mehr gu erftnben weiß.

2Me unfclige ©ewobnbcit, ju Eitlem eben fo biel ©rünbe fürals wiber, unb uutgefebrt eben fo biel wiber als für, aufjutrei*ben, ifi ber £ob aller richtigen ©rfenntniß, aller Sabrbcit,aller ©cmütbSrube. 3m gemeinen Seben, wie im iitncrn rcli«gibfen Sinn, cntfyrtngi barauS Sanfelmuib unb Unentfcbtoffen*beit. Sin Zweifler ifi unbefiänbtg in allen feinen Segen. (3af.1, 8.) ©o ifi febwer, folcbe falfcbe Siicbtung ber ©cißcSibätig*feit wieber auSjurottcn, unb man bat längere 3ett unb größere33cbarrlicl;feit bomwtben, biefe ©ewobnbetfcn abjulegen, als amüunebmen. Silles entartet juleijt jur Ungewißheit,ur ©eißeS»berarmung.

@S gibt fein beffercS Mittel, ftcb bon tiefer ©eclenfranfbeittu betten, als wieber ba anjufangen, bon wo man aitSgegan*