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10 (1853)
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©o werben »tele SteligionSfpöttcr, oiele Scjwcifler ber heilig*ftett unb befefigenbfien ©laubenswabrbcitcn bintennacb wieber bi»gottc gröntmler; un b »tetc SBeibcr oott fogcnaimtcm Sßcltton,bie ntc^ glauben, unb Sttleö, was bie Strebe tet>rt, für fKäbr*eben ber Wnwiffenhcit unb Träumern ber Schwärmer balien,Werben im reifem Sitter abergläubige Setfcbwcftern.

©aS Hebet ber Sweifelfucbt entfpringt juwcilen aus rcbltcberSlbjtcbt, bie SBabrbett jtt ergrüttben. Slltein eS wirb gefehlt,wenn man ohne bie erforberlidjcn Sorfenntniffe unb ÜKittel ansfrüfett gebt, unb iKiftrauen in SlitSfagett oon fjferfonen fefjt,welche beffere SSorfenntniffe unb Mittel befaßen, ©aitit ntad;tman bas Steine jurn fOtafiftab bcS ©rofen; will mit ber Sin»bilbungStraft baS UncnbXidjc unbSwige untfpannen; »ermißt fid;über bie ©renjen ber SSermtnft; ertlärt aus bem ©robftnnltcbenbas Ueberftnnlicbe. 9Wan will mit bem gernrobr bie SlbgrünbcbeS SJteerS erfetmen, unb mit bem ©entblei bie Siefen berFimmel erforfc^en.

©olcbeS ift ber gemeine gall bei Scuten, benen febt baranliegt, jur 3abl ber fogenannten Slufgeflärtcn ju geboren, ©ichaben oft nur oberflächliche Scnntniffe »on ber Statur, wie »orn©ebrauebe feer ©cijteSoermögen; aber Sigenbünfct genug, ficbSujutraucn, bie oerwicfeltftcn unb fd;wierigften Stufgaben ju»fcn. ©ic öerwetfen ootlättftg IHeS, was fte öon rctigiöfen ©in»gen erlernt buben, erfinben ftcb bintennacb ©riinbe bajit, il;rcSborbeit ju rechtfertigen; fühlen bann wieber baS Scbürfnibeiner Steligion; wtffen nicht, wie oiel fie für wahr annebmenbiirfcn, unb brehen ftcb in einem wiberlicben Srctfe oon Srrtbü*mern.' ©bne Senntnifi ber Sprachen unb SntfiebuugSjeiten berheiligen ©Triften, wollen fte btcfelben auSlegen. ©o oetirrenfte ftcb bon Sftipöcrftänbniffen ju fKifjocrfiänbtiiffen. ©ic Sittenwerben ©pottcr beS cbriftlidjen ©lattbenS, bie Slnbern ©cbwär*X; 3