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9 (1853)
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®auer fein, fo wenig alö ber jübtfc&c fein wirb, unb es jeber beibnifdje war.

2ltle anbern Stettgionöarfen, welche neben bem S(;rif}enti;umbefleben, werben nur bei unwiffenben, ganj ober t;atb barbarifebenSSöIferrt in ber 23elt gefunben, beren Vernunft nicht ju einerböbern SBottfommcnbeit entwiefett ift. ©otebe 33ötter, bie nochmehr ober minber ibtertfeb ftnb, unb benenbaö, waö ben ©innenwobltbut, baö Sicbfte ifl, werben an Stetigionen ©cfalten ftnbcn,bie ihren ftunlicben Segierben, ihren Seibcnfcbaften, ihrer ©in»bilbungOEraft fcbmetcbeln. Sittein je mehr bie Stufflärung beä©eifieö in jenen Sänbern junimmt, je' »eracbtungöwürbiger unblächerlicher muf ibne.n ber bisherige ro(;e ©taube oorfommen.©aber fueben bie fPriefier foteber Sßßlfer baö Steht ber SBiffen»febaft unb befferer Äenntnifi fo lange alb möglich oon ihren @e«genben abäubalten. ©te feben »orauö, ibre£empet werben teerwerben, ihre Slttäre jerfatten, ber ©taube an baö wahrhaftefflort 3efu wirb überbanb nehmen, je mehr bie SBötfer fetberbenfen lernen, unb baö ©ftaöenjocb ber Unwiffenbett unb blinben©ewobnbeit abwerfen.

hingegen bie ebrifttiebe Set;re wirb mit ber waebfenben Stuf»ttärung ber Stationen immer tiefere SEBurgetn fragen, immer er»babener, wabrbeitreicber, tröfienber unb göttlicher erfct;einen.@ie ift ber ©taube ber attergebitbetften SSötfer beö.©rbbattö; fie tfi mit ber böbern 53ilbung, ©inftebt unb SSott»Jommenbeit beö menfcbltcben ©efcplecbteb ©tnö unb unser»trennbar. Unb eben baö beweifet ihre ©ötttiebfeit. fBctre ihre©alter, ihr SSScrtb mit ben gröfern ©infiebten unb ©ntwiefe»tungen beö menfcbticben ©efebteebtö unötrträgticb: fo würbe fientcbtö weniger atö göttticb unb gruebt ber böebfien S33eiS^eit snnennen fein; fonbern müfte noch eine beffere geben, atö fie tfi.

Sin bem, waö 3efuö ©brijiuö gelehrt pat, tfi noch niebtö ge-