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9ticht fierben faun fte? Sßohl fann jte ebl Sprach 3efubnic^t fclbji: gürchtet euch nicht »er benen, bie ben Seih tobten,aber »or benen, bie bie Seele tobten! Unb mab ift ber £ob ber@ecle? Sie Sünbe.

SOBo bie Sünbe he^föt, ba herrfchen bie S3cgierben beb Sei»beb; ba fdjmcigt bie Sernunfi; ba fitrbt bab ©emiffett; ba äußertber ©eifi feine Spätigfeit ba ifl fein SEob. Sünbe tfl ©ctfteb*tob. 2Bte ein Sctcbnam unempftnbtich gegen alte (Sinmitfttngenift, bie man gegen ihn oerfucht: fo ifl auch ber (Seift ohne Sehen,meint bab Saflcr ftegt. SLßie ein Scichnam ohne Äraft, fo ift auchber ©eifi ohnmächtig, mo im SKenfchcn bie SEhierheit obfiegt.Sffiie ein Seichnam ohne eigenen SQStlTcn: fo ift ber ©eifi auch ohnealle gretheit, mo bie Seibenfchaftcn ber ©hrfucht, Ueppigfett,SBollufi, Habgier unb Sobheit regieren.

®arunt ift Sünbe ©eificbtobl Unb ein ©eifi, ber auf Orr»ben noch nicht wahrhaft gelebt hat, fann er leben, wenn fein Setboergeht? Schläft er nicht im etoigen SEobe? (Sr mar ja, albmäre er noch nicht gefchnffen morben.

S?oit biefent SEobc pot unb ©hrifiub befreit burdj feine Sehre,nicht »om SEobe beb Seibeb. Senn biefen fterben mir. füber in*bem mir unb öol!enben,'bab pcift, ooit allem ©ütfluffc unreinerSricbc unb thterifdjer, fünbpaftcrSegierben reinigen, lebt unferSeift ein emigeb Sehen in ungcfchmäcpter Äraft. Ser SEob bebSeibeb ift nicht ber SEob beb ©eifieb.

Sffienn aber ein in 3efu Sinn oollenbcter ©eijt nicht flirbt:mab liegt unb am Berfalleit unferb Scichnantb? 2Bir leben, magboch ber unb anfiebenbe ©rbenftaub abfatlcn. 2Bir leben, unbleben burch 3efu SBort, unb fönnett mit (Sntjiicfen rufen: SBo tflbein Stapel, o Sob? O £ötle, mo ift beitt Steg? ©ott aberfei Sauf, ber unb ben Steg gegeben h«t burch unfern £errn3eftmt ©hriftum!