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9 (1853)
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.3(1 bie ©ünbe ber S£ob ber ©cclc: fo ifl bie £ugcnb oberbaS ©ottähnlichwcrben ihr Sehen. 3ebcs liebertreten ber göttlichen©ebote ifi eine £obcSwunbe beö ©eifleS; jebe gottgefällige $hatein Ijoüercö äluflobcrn unferer Scbcnöfraft.

Unb fo »erflehe ich nun, wenn gefagt wirb: Ser ©iinben ©clbifi ber £ob! wenn gefagt wtrb, GfhrifiuS habe uns »om £obebefreit, inbern er uns ben 2Beg beö Sehens setgte. 3a, er batttnö »om Sobc befreit, inbem er uns leben lehrte; inbem er unsauf unfere eigene 2Bürbe unb SBeflitnntung aufmetffam machte;inbem er uns baS ftcherfie Mittel jur SSoltenbung gab, nämlichfein Scifpiel, unb bah wir uns fclbji mit unfern fiinbhaften Se=gierben »crläugnen unb ihm uaebfoigen. Saturn nannte er ftdjbftblich für uns einen 2Beg beS SebenS.

Shrifluö ifi auferfianben! Ger hat fein ©otteöwert herrlich»ollenbet; er hat für mich ben Stob überwunben, wenn ich mirfein SBerbienfi, feine £eiligfeit in meinem SfBanbel jueigne, unbbie ©ünbe, ben ©eifleötob, meibe.

2Bie ©hrifiuS erfi bann ganj »ollenbet hatte, als feine Sauf*bahn auf Gerben gcfchloffcn r ©rab unb Sbbeönacht überwunben,feinen 3üngern bte Skiffe ertheilt unb er jum SSater jurüefgefehrtwar: fo werbe auch ich auf Gerben nicht ganj »ottenben, bis auch'ich am Siete meiner Saufbahn flehe, ©o lange ich auf Gerbenwanble, ifi mein Safein ein fortwährenbeS htingen mit ber ©ünbe,ein unaufhörlicher StobeSlampf. ©rfl am ©nbe ber Saufbahn wirbfich jetgen, ob mein ©eifi über Stob unb ©ünbe obftegt, ob ereinen guten Äainpf gefämpfet, ob er bie »erheifiene ^alrne besewigen SebenS errungen habe. 2Bte lange werbe ich noch fämpfenhienieben? 2Bann werbe ich mich meines ©tegeS über Stob unb©ünbe ju erfreuen haben?

Soch, wie lange es auch noch bauern möge, ich will ©laitbcnhatten unb nicht mübe werben. Senn wer iiberwinbet, fo fpricht