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ft» erregen, wie zm» Beispiel der Skalpirtanz. Ich glaube selbst,daß es im Ganze» für Leute von geistiger Ausbildung bei jene»wilden Naturkindern und ihren wilden Tugenden wenig behaglichsein mag. Daher rede ich auch Niemandem zu, sich bei ihnen an-zusiedeln.
Barbarei ans Mangel an Bildung und Barbarei aus üppigerNcberbildung sind gleich ekelhaft. Bei den amerikanischen India-nern findet man nur jene, in Europa beide. Darum ist es inEuropa bequemer. Wir haben bei uns alle Stufen der Kultur,oom blutsausenden Irokesen vis zum Sibariten. Man hat dieAuswahl, sich zu Leuten derjenigen Stufe geselle» zu können, wo-hin man selbst gehört. Man findet überall seines Gleichen.
Die Fürstenmenge in Grnsien.
Ein alter preußischer General fluchte einst mörderlich, als erhörte, zwei Deserteurs seines Regiments, beides gemeine Solda-ten, wären polnische Edelleutc. „Straf mich Gott!" schrie er:„ Jeder Schlingel ist auch heut zu Tage ein Edelmann." Er wußtenicht, was er sagte.
Das Schlimme ist, daß man heutiges Tages den Werth undAdel der Nationen nicht mehr nach der Anzahl ihrer Adelichenberechnet.
Vielleicht wenn ein Monarch bei guter Laune einmal seinganzes Volk adelte, wäre Allem geholfen, der Unterschied ver-schwände, die Eifersucht hörte auf. Moriz von Kohebne inseiner Reise nach Persien mit der russischen Gesandtschaft imJahre 1817 erzählt, daß die Kaiserin Katharina die Gnade ge-habt, einem jeden Edelmanne in Grnsien den Fkrstentitcl bei-Zsch. Gcs. Schr. 3S. Thl. 17