Kapuzinerkloster ans, wenn man ans das Aeußere nnd das Geräthsicht; doch neben der prahlenden Armnth blickt halbverborgen einbequemes Fcderbettchen hervor.
Das Gebäude der Nonnen besuchten wir nicht; wir würden danur dieselben Thorheiten, dieselbe Unreinlichkeit wiedergefundenhaben. Wir gingen vorbei, weil diese Töchter der Heiligkeit altsind, weil sie unsere Neugier wenig ankirrten, weil wir die ganzeDunkerei schon auswendig wußten. Nebrigens sind es gute Leute.Sie ernähren sich vom Ertrag eines dreihundert Acres großenGutes, »nd thnn keinem Menschen etwas zu Leide. Man lachtsie im Lande ans, hat sic aber doch nicht ungern.
Die kanadischen Indianer am Lorenzostromund den großen Seen.
Man muß sich die sogenannten Wilden eben nicht so wild den-ken. Mancher Europäer durchrcisete schon, wie Makintosh oderLong, die einsamen Wälder oder grasreichen Ebenen derselben,ohne alle Gefahr, von Straßenränbern »nd Mörder» nmgebrachtnnd geplündert, oder auch nur, wie zuweilen in europäischen Wirths-hänsern, geprellt zn werden. Noch immer ziehe» bei ihnen dieenglischen Pelzhändler herum. Die Wilden verlangen nur, nachBilligkeit, man solle ihre Landessitten und Gesetze achten, undsich darnach richten; und ungefähr eben so viel würden wir wohlauch von einem Nadoweffier, Chippewayer oder Irokesen verlangen,wenn er eine Lust- oder Entdeckungsreise durch Europa machenwollte. Man hat bei ihnen noch den Vortheil, daß man nicht allerOrten von Zöllnern und Sündern, Bettlern, Mauthbedienten,Polizeibeamten, Paß- und Thorschreibern und andern Leuten ge-plagt wird, die das Reisen in europäischen Staaten manchmal zur