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35 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 8 (1854)
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de» an das Irdische klebenden Volksmassen, klein. Sie bildet heu-tiges Tages schon eine unsichtbare, durch alle Lande und Welttheileverbreitete Gemeinde; ihre Genossen verstehen einander, wo siesich begegnen, ohne geheimes Wort und Zeichen. Sic haben alle,in verschiedenen Sprachen und verschiedenen Beziehungen, nureinerlei Sehnsucht. Das Vaterland, der bürgerliche Rang, dieKirche macht gar keinen Unterschied zwischen ihnen, wiewohl siedoch ihr Vaterland lieben, ihren Rang nicht hintansetzen, ihrerKirche getreu sind. Sie komme» ans verschiedenen Schule» undbekenne» sich doch zu einerlei Grundsätzen.

Was wolle» sie?

Sie wollen wie in Deutschland, oder England, in der Schweizoder in Spanien, Italien oder Frankreich, in Nord- und Süd-amerika allezeit dasselbe: Herrschaft des gesunden Menschenver-standes; Grundsätze des ewigen Rechts und der Gerechtigkeit,anstatt derKvnvenicnz-Politik"; Verhütung des militärischenDespotismus »nd der kirchlichen Priestcrmacht; den Frieden derWelt in de» Rechten.der Völker und ihrer Fürste» gegen anderebegründet; keine Schooskinder und keine Stiefkinder des Staats;Erleichterung des Drucks, unter welchem die Völker seufzen, durchVerminderung der Abgaben, dnrch weise Sparsamkeit und Nicht-vcrgeudung der öffentlichen Einnahme» an vornehme Nichtsthuer;Gesetzlichkeit statt Willkürlichkeit; Staatsverfaffnng statt Eigen-macht, Achtung der Volksstimme in des Volkes Angelegenheit;und überall weniger Politik, mehr Religiosität in öffentliche» Hand-lungen und Vorträge».

Allein eben das ist wieder der neue Streit unter dem altenBaume der Erkenntlich des Guten und Böse». Darum donnertman in Spanien gegen die Liberales, im britischen Parlamentegegen die Oppositionspartei, in Deutschland gegen die, welcheLandständc begehren, u. s. w. Da erscheinen mit triftigen Gründen