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Gregor VII. und Kaiser Heinrich IV.; Papst Johann XXII. undLudwig der Bayer; Huß nebst Luther, und Leo x.; Leopold vonOesterreich, Philipp von Spanien, England; und die Schweizer,die Niederländer, die Nordamerikancr; das napoleonische Frankreich,und die bedrängten Europäer; las löglllmes und los liberales.
Immer und immer war es der alte Kampf zwischen Leiblichemund Geistigem, Vergänglichem und Ewigem, so weit wir in dieVölkergeschichte» zurücksteigcn können. Die einen stritten für dasHerkommen gegen die Erkenntniß des Bessern; die andern fürdas ihnen Nützliche gegen das Allen Ersprießliche; die andernfür das irdische Recht des Vertrags, der Geburt, des Zufalls,gegen das ewige Recht, das in aller Menschen Vernunft offen-bart ist. Man focht für Schurzfell und Chorrock, Stern und In-sul, Gekdsack und Stammbaum, gegen die reiner» Begriffe vonReligion, Wahrheit, Verdienst, Freiheit und Recht. Viele Kerkerwurden gemauert, viele Scheiterhaufen «»gezündet; viele Schlach-ten geschlagen; aber die Idee, das Geistige, siegte jedesmal ob,selbst wenn die Verfechter desselben unterlagen. Wahrheit ist eineFlamme, welche auch das verzehrt, was mau über sie hinstürzt,um sie zu ersticken, »nd die dann nur herrlicher lodert.
Die uralten Parteien dauern fort bis zur heutige» Stunde.Zn allen Zeiten gab es Menschen von höher» und reinern Gesin-nungen »nd Bestrebungen, die den kurzsichtigen Genosse» des Jahr-hunderts als Schwärmer, Tollhäusler, Ketzer oder Jakobiner vor-kamen, wenn sie auch das Alles nicht waren. Die Zahl derselbenwar in ältesten Zeiten sehr klein; sie wuchs unter der Kraft griechi-scher und römischer Weisen; mehr noch durch die göttlichen WorteJesu Christi, und fortschreitend von Jahrhundert zu Jahrhundert.Sie ist heute schon sehr achtbar, wenn schon, im Verhältnisse zn