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siegreich und mächtig in der Mitte des sicbenzehnten Jahrhunderts.Er machte die Seihks eigentlich erst zu einem selbstständigen asiati-schen Volk, indem er ihre Grenzen weit umher erobernd ausdehnte,und ihnen feste Ordnungen »nd Gesetze gab. Er machte Amrita-Saras (Teich der Unsterblichkeit) zur Hauptstadt seines Reiches.Sie ward groß, volkreich, von Gewerbe» blühend, zwei Meilenim Umfang. Ihre Nähe von Lahar, sie ist nur neun Meile» vondieser weiland prächtige» Stadt entfernt, diente zu ihrer schnellenVergrößerung. Er, vereint mit dem Rathe derAkali's, bestimmteäuch die kirchlichen Ordnungen von den Bekenner» NahakS fester,und machte sei» Volk, indem er sich von Nahaks sanftem Geistentfernte, zu einem Kriegervolk, gleich furchtbar den altgläubigenHindus, wie den Mnhamedancrn. Zwar beiden gestattete er Zu-tritt zum Glauben, den Nahak gelehrt hatte; aber keinem vonihnen eine bedeutende Staatsstelle. Der Bekenner des Prophetenvon Mekka, der den Glauben des Weisen von Schukgühr annehmcnwill, muß bei der feierlichen Glaubensändernng die Fangzähne einesEbers umfassen, um damit die Verachtung seiner ehemaligen Re-ligion zu bedeuten. Eben so that Guhro-Gorwind bei den über-wundenen Hindus. Er hob de» uralte» Unterschied ihrer Kaste»auf, begründet durch Nahaks Lehre von der ursprünglichen Gleich-heit aller Menschen. Er gab seinen Seihks den Namen der Singsoder Löwe»; stellte sie alle den edelsten Kasten der Hindus gleich;erlaubte ihnen gleich denselben den Genuß der Fleischspeisen, mitAusnahme des Rindfleisches; befahl ihnen das Verbrennen derTodten und das Wachscnlassen ihres Bartes. Der Seihk mußteKrieger sein von Jugend auf; immerdar in Waffen sich üben unddas Schwert, als des Mannes Zierde, an der Sette tragen.
Der Name Guhro-Gorwinds ward groß bei seinem Volke.Noch heut erhebt sich bei Amrita-Saras ein Tempel, ihm ge-weiht, wo unter seidenem Thronhimmel die von ihm geschriebenen