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zuwider, Muhamcdaner und Parsen und andere GlaubensgenossenTheil an seinen Lehren nehmen, weil Niemand von der Erkenntnißdes Wahren und von der Gnade des höchsten Wesens durch Standund Vaterland und Staatsverfassung ausgeschlossen sein könne.„Der Himmel sandte mich," sagte er, „alle Namen, welche demhöchsten Wesen gegeben werden, in einen einzigen Namen, undzwar in den Namen Gottes aufzulösen. Der Himmel sandte mich,den Glaubenszwist der Moslemin und Hindus zu tilgen. Mögensie ihre heiligen Bücher lesen. Aber das bloße Lesen Hilst ihnennichts, ohne Gehorsam gegen die darin enthaltenen Lehren derLiebe gegen alle Geschöpfe Gottes. Es kann kein Sterblicher seligwerden, gls durch reinen Sinn und heilige That. Der Allmächtigefragt nicht, welchem Bolksstamm, welcher Glaubenspartei derMensch angehöre; er fragt nur: Was hat er geleistet? Nur der-jenige ist ihm nahe und ein achter Hindu, dessen Herz voll Ge-rechtigkeit ist; nur derjenige ist ihm nahe und ein achter Musel-mann, der ein heiliges Leben führt."
Mit dieser religiösen Duldsamkeit umarmte er alle Menschen,gewann er alle. Er wollte nur, daß jeder in der bürgerlichen undkirchlichen Verfassung, unter welcher er lebte, ein vollkommenerMensch, ein Freund Gottes sei.
Zur Verbreitung dieser erhabenen Grundsätze bediente sich derWeise Nahak keiner außerordentlichen Mittel. Er letzte einfach undanspruchslos, wie jeder andere Mensch. Es fiel ihm nicht ein,sich für ein höheres Wesen auszugeben; doch läugnete er nicht,daß er größere Einsicht in göttlichen Dingen und vorzüglichereGeisteskräfte vom Himmel empfangen habe, das Wahre vom Irr-thum zu scheiden. Dies konnten auch diejenigen nicht läugnen,welche durch ihn des Bessern überführt wurden. Darin sahen siedie Beurkundung seiner göttlichen Sendung, und er fand darinseinen Beruf zn dem, was er auf Erden thun solle. Er verrichtete