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Krone, zu sein. Aber nicht durch Verzärtelung wird körperlicheKräftigkeit, von der die des Geistes nur zu sehr abhängig ist, be-fördert, sondern durch Abhärtung, Entbehrung und Ucbung. Peterder Große ward Schiffszimmermann, Heinrich der IV. klettertebarfuß mit seinen Gespielen an den Bergen von Bear«.
Der künftige Monarch soll nicht zum Gelehrten erzogen, aberfein Gedächtniß muß anhaltend und früh geübt werden; er ist nichtzum Schöngeist, auch nicht zum Philosophen bestimmt, aber seinWitz, sein Scharfsinn muß fortdauernd durch Aufgaben beschäftigtsein. Er soll einst der freieste Mann seines Reichs sein; darummuß er früh zur Selbstständigkeit, Mäßigung, Religiosität undSelbstbeherrschung gezogen werden. Er muß früh gewohnt werde»,unabhängig von Allen, sich als Diener Aller anzusehen; nichts fürsich, Alles für Andere zu sein und zu haben; vollkommen zu wer-den, um der Welt Vollkommenes leisten zu könne».
Man fürchte doch nicht, daß der, welcher im Privatstande einausgezeichneter und herrlicher Man» wäre, ans dem Tl-ronc eineunbedeutende Rolle spielen würde, oder daß er bei der Thronbe-steigung vergessen könnte, daß er Fürst sei. Dergleichen lernt sick-leicht, Wir haben es an Napoleon erfahre», Oder waren andereaus dem Privatstandc zur Regierung großer Staaten emporge-stiegcnc Männer, waren die Snlly »nd Colbert, die Chatamund Pitt, die Bern störf und Herzberg und andere nicht vor-zügliche Könige? — Große Staatsdicncr waren sic! sagt man.Aber sollen Könige nicht große Staatsdiener sein? Ist dies nicht,nach Friedrichs II. Erklärung des königlichen Berufs, ihr Beruf?Oder haben sie außerdem noch einen andern?