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französische Heer, welches, als die Asiaten wirtlich abschoffe», lautauflachte. Indessen ließ der Monarch von Frankreich den Papstdoch, wegen dieser Feindseligkeit, wodurch die französischen Unterethanen bestimmt zum Aufruhr gereizt werden sollten, als Staats-gefangenen nach Paris abführen.
Man stellt Pius VII. gern als Märtyrer dar. Er ist per-sönlich ein humaner, gebildeter, liebenswürdiger und sehr frommerFürst. Aber nicht seiner Frömmigkeit und Religiosität, sondernseiner politischen Ansichten und Zwecke wegen wurde erMärtyrer, wie mancher andere Fürst cs geworden ist, dem dienöthtge Klugheit oder das nöthige Glück fehlte. Er wurde Mär-tyrer, nicht für die Religion, sondern für die kirchliche Hierarchie,für die im Gang der Zeiten verlornen Nechtsame des heiligenStuhls. Jetzt droht sich das spanische Reich gänzlich von dem-selben zu trenne». Noch einige Päpste in diesem alterthümlichenGeiste und noch einige Mißgriffe: und wir werden zu Rom zwareinen Papst, aber in andern Reichen, wie in den christlichen Zeit-altern, und wie noch in der griechischen Kirche, statt römischerNnntien, dem Papste an Hoheit gleiche Patriarchen erblicken.
Deutsche Volkstreue.
Es ist bei gesammten deutschen Völkerschaften noch die tiefe,unerschütterliche, religiöse Kindesliebe zu ihre» Fürste», wie inden Jahrhunderten des Mittelalters und der »och früher» Zeit.Diese religiöse Liebe ist nicht mit dem Strohfeuer schmeichlerischerVergötterungssucht zu vergleichen; ist nicht Ergebniß von Neber-legung und Gewohnheit: sondern scheint ganz der Eigenthümlich-keit des deutschen Gcmüths entsprossen. Den deutschen Völkern istihr Fürst ei» unsichtbarer Vater, dem sie, wie einem immer anZsch. Gcs. Schr 35. Thl. IS