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35 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 8 (1854)
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derung des Fremden sich selber fremd, dem Fremde» mehr als sichselber ergeben »nd dienstbar.

Hier ward Friedrich weit durch Napoleon übertroffcn, dessenerste Verhältnisse freilich der Richtung seines Geistes ungleichgünstiger gewesen waren. Er suchte seines Ruhmes schöner» Theilim Ruhm der Nation, die er zu beherrschen hatte. Me seineStiftungen und Anordnungen zielten dahin, das Ehrgefühl derFranzosen zu heben, das Volksthümliche »nentwciht vom Aus-ländischen zu erhalten, französische Kunst, Gelehrsamkeit undWissenschaft zu befördern, und selbst seine Siege .in zahllosenSchlachten eignete er sich nicht zu, sondern weihte sie dem Ruhmder Nation. Während Friedrich, auf deutscher Erde geboren, wieein ausländischer Fürst über seinen Untcrthancn dastand, und kaumihrer Sprache mächtig war, saß Napoleon von Korsika ans demThrone zu Paris als ein gcborner Franzose, nnd vergaß sogar dieSprache seines Vaters. Welche Aufmunterungen gab er nicht nurden ernstcrn Wissenschaften, sondern auch den edler» Künsten! Erthat mehr, als selbst Ludwig XIV., der sie nur zu Dienerinnenseiner königlichen Hoffart machte. Napoleon liebte die Musen ihresSelbstes willen, er kannte ihre Macht; darum baute er ihnenPaläste.

Als er eines Tages zu St. Cloud vom Trauerspiel Hcktordes Luce de Lancival sprach, das ihm sehr gefiel, und das erdaher uns pisos 6s quartisr-xsuörsl nannte, rief er mit Wärme:»Vs trsxsdis sollsuirg Ismo, ölvvsls eosur, psut et doll orsordos vsros. Sous es rspport pout-ötrs la krsnoo doit s Lor-ne-'i/s uns psrtls ds sss volles sotlons; snssi, ülsssisurs,luvoit, ie Bei aller Begeisterung für Kunst

nnd Wissenschaft verläugnetc sich in seinen Anordnungen für die-selben jedoch nicht eine gewisse Einseitigkeit, welche nirgends wider-licher nnd störender, als eben im Wissenschaftlichen ist. Diese Ein-