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35 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 8 (1854)
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313
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mochte, »pour Isquel il etoit venu en duissler, saire uns exs-oulion.«

Man »ahm in diesem bayerischen Erbfolgekriege wahr, daß derSieger von Roßbach seinen Heldenlorbeer mit Sorgfalt schonte,und ihn nicht in Gefahr setzen wollte, zerrissen oder verloren zuwerden. Er war dem Greisenaltcr nahe; die erste» Gefährtenseines Ruhms standen nicht mehr an seiner Seite; fünfzehn Jahrelang hatten die preußischen Waffen keine Beschäftigung gehabt.Ich weiß nicht, ob wir die edle Friedensliebe des Königs, nachsieben erschöpfenden und zerrüttenden Kriegsjahren, ihm zum Ver-dienste, oder die fortdauernde Kriegsseligkeit Napoleons diesem zumVorwurfe rechne» müssen. Was möchte Friedrich in der Macht-fülle des französischen Monarchen gethan haben, wenn ihm Eng-land den ewigen Krieg gemacht und die bezwungenen Feinde immerwieder gegen ihn aufgcreizt hätte?

England wollte Frankreich durch Frankreich zu Grunde richten,und es nöthigen, durch Uebermaß seiner Größe zu zerfallen. Eng-land glich einem Spieler, der seinen Gegner immer zu quitts ouüoudls auffordert, und es darauf ankommen läßt, wer am längstenaushält und zuletzt Alles oder Nichts hat. Es sah das AnfangsUnglaublichgewesene am Ende sehr glaublich, daß Napoleon Ober-herr des ganzen Welttheils werden könne; aber dann rechnete esauf die Verzweiflung des Welttheils.

Wir dürfen dem wohl Zutrauen schenken, was Omeara undLas Casas von dem kaiserlichen Verbannte» zeugen, daß er Eng-lands schreckliches Spiel durchsehen habe; daß es aber nicht inseiner Macht gestanden, cs zu ändern; daß er, wider Willen, vonKrieg zu Krieg sortgeriffen worden und nie zu jener Ruhe gelangtsei, nach der er sich immer gesehnt. Nebenbei aber werden es unsdie Manen des außerordentlichen Mannes gestatten, jzu glauben,der ewige Krieg habe ihn an den Krieg in dem Maße gewöhnt,Zsch. Ges. Schr. SS. LU. 14