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ner als er (was dann der Parteigeist Frechheit nnd Prahlereihieß). Ja, er ging so weit, daß er das Zukünftige voranssagte.(Eben darum glaubten ihm seine Gegner nicht, die an höfischeKunststücke gewöhnt waren, und wählten falsche Gegenmittel, durchdie sie verdarben.)
Der Verfasser des Antimacchiavell hatte nicht, wie Napoleon,den Vortheil der llcbermacht; und es kann ihm nicht zum Nach-theil gerechnet werden, wenn er die „preußischen Pfiffe" in Rufbrachte, um so mehr, da sich seine Feinde derselben wider ihn be-dient haben würden, wenn — sie sie gehabt hätten. »Tont Isuaoncls ns pout pss svoir Is memo polttiquo,« sagte er imJahr 1770 zum Kaiser Joseph lächelnd, als er mit demselbenim Lustlager zu Neustadt zusammenkam: »Llls ckepsnck <lo la si-lustion, cko Is olroonstsnov, et — ckv la puisssnvo Os8 elsls.Os qul peut m'sllsr, n'Irolt pss s Volrs äls)68is: j'si ri8qnsquelquelois un inensonxs politiMe.«
Daß der große Friedrich, der sein kleines Reich zuletzt umdas Dreifache vergrößerte, es nicht auch gern um das Zehnfacheerweitert hätte: wer möchte daran zweifeln? Er wollte seinen ge-waltigen Nachbarn in Rußland und Oesterreich gewachsen stehen;darum war Niemand eifriger für den Grundsatz des politischenGleichgewichts, als er. Ganz gewiß auch würde er sein Erobe-rerglück nach dem Hubertsbnrger Frieden weiter versucht haben,wären ihm die Nachbarn nicht an Macht und Mitteln zu sehr über-legen, oder Natur und Verhältnis; seiner Staaten so kräftig nndin allen Wunden so leicht vernarbend gewesen, wie Frankreich oderOesterreich.
Diese Rücksichten hatte der französische Kaiser nicht zu nehmen;auch nahm er sie nicht. Er erweiterte sein Reich, als Eroberer,mit dem Schwert in der Faust; aber nicht des politischen Gleich-gewichts, sondern der Selbsterhaltnng wegen. Es war sonnenklar,