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Alexander, der meistens zu Fuß niarschirte, bat ihn, alsguter Soldat, Allen zum Beispiel, die kleine Unbequemlichkeit mit-zumachen. Ovinius hätte gern Einwendungen erfunden; allein erwollte seinem Mitkaiser nicht nachstchen; der römische Soldat hieltans dergleichen viel. Er marschirte. Aber nach fünf Milliarieugiug's nicht mehr fort. Alexander ließ ihn zu Pferde steigen —zwei Märsche, und es war nicht zum Aushalten. Also ging's inden Wagen. Aber das war ein Fahren, Tag und Nacht, undNacht und Tag; Berichte von allen Gegenden, Befehle nach allenSeiten. Der Feind war in der Nähe; Ovinius und Alexanderimmer voran.
Der arme Ovin ertrng's nicht länger. Die Furcht vor demFeinde war peinlicher, als der Tod selbst. Und dann die Müh-seligkeiten sonder Ende; lieber einen Bettelsack in der bequemenSicherheit, als eine Kaiserkrone und Mord und Todtschlag neben-bei. Er erklärte am Ende, er wolle lieber sterben, als längerauf dem Thron bleiben. Alexander lachte, und gewährte ihm dieletzten Wünsche. Er schickte ihn unter guter Sicherheit nachItalien zurück, wo Ovin, als Privatmann, ans seinen Land-gütern, ans den zarten Polstern der römischen Paläste, der Kaiser-noth vergaß, und nur in schweren Träumen noch dann und wanndas überstandene Unheil der höchsten Würde empfand.
Ein kaiserlicher Rathgeber.
Unter den Feldherren Karls des Fünften war auch ein ge-wisser Anton de Leve, ein Navarrer von Geburt, von ganzgemeiner Herkunft. Aber seinem Kaiser treu, zu jedem Wagestückekühn, verschmitzt und unerschrocken, übrigens ohne Religion, ohneGewissen — das half. Er schwang sich zu den höchsten Würden.