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Dies Abendessen kostete trotz dem dennoch über 380,000 Gnldennnscrs Geldes. Ich weiß nicht, womit der kaiserliche Amphitrionseine Gäste bewirthete; aber es wird gewiß nicht geringer gewesensein, als was den Gästen auch nebenbei zufiel.
Denn jeder bekam den Verschneider, so wie de» schönen Knabe»,welcher ihn bei Tafel bedient hatte, sogar die Schüsseln, ans welchenihm die Speisen vorgelcgt waren, zum Geschenk. Außerdem wardihm von jeder Art zahmer und wilder Thiere und Vogel, vondenen er gekostet hatte, ein lebendiges Eremplar nach Hause ge-schickt; denn hier hatte er von manchem genossen, was er in seinemLeben nicht mit Augen gesehen. So oft getrunken wurde, gabman frische Becher von alerandrinischem Kristall, oder auch einengoldenen oder silbernen, von edeln Steinen strahlenden Pokal.Die Salbengefäße waren alle von reinem Golde; die Blumen-kränze der Gäste ans Blüthen anderer Jahreszeiten, von Gold-bändern »mwimden. Die Nacht hindm'ch ward mit Würfeln ge-spielt, und als man endlich am Hellen Morgen heimtaumeln wollte,bekam jeder beim Abschiede einen Prachtwagen, sammt Kwtscherund Maulthicren, deren Geschirr von Silber war, mit allemZugehvr.
Der edle Marc Aurel seufzte freilich über seinen ungezogenenMitregenten; aber all seine Philosophie schlug bei diesem nichtsan. Während die Legionen »iedergehauen, die Provinzen desOrients verwüstet wurden, ging Berns auf Lustpartien, oderfluchte, wenn er sich den Magen überladen hatte, über das mensch-liche Elend. Er hatte auch die Ehre, bei solchem Anlässe in seinerKutsche vom Schlage gerührt zu werden und daran zu sterben.