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waren lehrreich. Freilich muß ich hinznsetzen, Foresticr war damalsschon ein Greis. Zwanzig seit den Tagen des NevolntionstribunalSverflossene Jahre können Länder und Völker umgcstalten: warumnicht den einzelne» Menschen?
Zwei seiner ehemaligen Amtsgcnoffe», dann seine Nnglücks-genvssen, wohnten zn derselben Zeit ebenfalls in Aaran, aber vorder Stadt, und zwar ungefähr dreißig Schritt von einem Land-hanse, in welchem die Prinzen Gnimenc, als Ausgewandertennd Geächtete, in den Tagen französischer SchreckensherrschaftZuflucht gefunden hatten!
Josias Graf von Ranzow.
Der Graf Josias von Ranzow war einer der wackerstenKämpen »nd bravsten Feldherrn seiner Zeit; nnd doch weiß manwahrlich jetzt von seinen Großthaten nicht mehr viel zn sagen.Der Mann ist uns allenfalls noch darum merkwürdig, daß er amEnde des Heldenlebens von seinem Leibe nnr noch ein paar Frag-mente übrig behalten hatte.
Erst diente Ranzow unter den holländischen Truppen; dannden Schweden unter Gustav Adolf im dreißigjährigen Kriege;endlich trat er in französische Kriegsdienste; ward Oberst, General,schwor 1645 der lutherischen Religion ab, »nd empfing den Mar-schallsstab von Frankreich. Er war ein Mann von Geist und Be-redsamkeit; sprach die vornehmsten Sprachen Europens; war tapferwie sein Degen; in dem Feuer der Schlacht kalt, wie—ein Sala-mander hätte- ich bald gesagt — wie ein Cäsar. Er schlug dieFeinde, wo sie ihm begegneten; eroberte die stärksten Festungen.Man machte mehr Verse ans ihn, als auf das schönste Mädchen;man verglich ihn mit allen eroen des Alterthums. Nnd was war