auch. Aber das Schönste an ihnen ist: sie sollen dem Volkekeinen Sons kosten, denn, meineHerren, ich lasse diesePlane-nie ansführen."
Eines Tages unterhielt er sich mit dem Abbe de St. Cyr überdas Bnch des Peter de Mar ca von der Freiheit der gallikani-schen Kirche («ks ooneorckia sgoreckoUi et twperii). „Mein Gott,"sagte er, „was kostet cs doch Noth, lieber Abbe, die Menscheneines Sinnes zn mache»! Ein Hirt, den Stab in der Hand, sehtmit einem einzigen Psiff sein ganzes Volk in Bewegung. Ein paarHunde sind seine Minister. Sie bellen manchmal und beißen nurnicht. Alles geht in Frieden. Aber was die Reform der Staatenso erschwert, ist der Umstand, daß immer zwei gute Regentenans einander folgen müsse»: Einer, nm Mißbräucheansznrvtten, und nachher Einer, nm die Wiederkehrzn verhindern."
Nemesis.
Es wird manches unnütze Bnch geschrieben, nur weil die Schrift-steller nicht immer wußten, worüber sic schreiben sollte». Warumverfiel noch kein guter Kopf darauf, die Nemesis ans der Welt-geschichte zn schildern? Welch ein erhabener nnd mannigfaltigerStoff bietet sich dazu ans allen Weltaltern und Weltgegcnden dar!Unter dem Schwert der vergeltenden Göttin sanken AleranderöMazedonien und das weltplündernde Nom nieder; und das rächendeSchicksal pochte an die Paläste Nero's, wie an die Stallthürdes diebischen Gauners. Eine solche Beispielsammlnng — verstehtsich mit Strenge ausgclesen, mit Geist geordnet, mit Geschmackerzählt — würde den gesunkenen Glauben an die Weltregiernngnnd an den dunkeln Arm der Vorsehung mächtiger anfrichten, als