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Gutes einer Ratio», aus dem erst alles übrige Heil hervorgehenkönne; dann folgten die Künste und Handthierungen, welcheerst möglich sind durch des Volkes Bildung; dann kamen Land-wirt h sch aft, Ackerbau und Viehzucht, die nur dann die höchsteVollkommenheit erreichen können, wenn Gewerbe zahlreich blühe»,und alte Vornrthcile verschwunden sind. Ihnen nach schritt derHandclsstand, weil die Kultur des Bodens den Handel erstmöglich macht; darauf folgten die Gesetzgeber und Justizbe-aniten, weil erst der Staat und die Stände vorhanden sein müssen,ehe ihnen Gesetze geschaffen werden können; endlich kam hinterihnen die medizinische Fakultät, und zuallerletzt — wer solltesich ans ein Epigramm gefaßt halten? — das Militär. Sv gingder Z»g unter dem Donner der Kanonen hin.
Leider, diese mimische Proklamation des schwarzen Impe-rators ging bisher so wenig in Erfüllung, als manche andere ge-druckte; in der Wirklichkeit marschirte Alles in umgekehrter Ord-nung; die Letzten wurden die Ersten: das Militär stand an derSpitze, die Erziehung trug die Schleppe nach.
Der persische König Artarerres, dessen Gesetzbuch noch dergroße Chosroes Nnshirva» allen seinen Statthaltern zur ewi-.gen Richtschnur ihrer Verwaltung znsandte, dachte sich die Sacheganz anders, als Kaiser Jakob von Haiti, und verrieth in der Thalmehr Welt- und Mcnschenkcnntniß, als der Sohn der Goldküstc.
„Das Kricgsheer allein ist die Säule der königlichen Ma-jestät," sprach der persische Staatsmann: „das Kriegsheer kannnur onrch Auflagen unterhalten werde». Auflagen müsse» zuletztimmer auf die Landwirthschaft zurückfallcn; Ackerbau und Vieh-zucht blühe» aber nur unter dem Schntze der Gerechtigkeit undM äßigung! "