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den schwarzen Herren, die in Guinea daheim sind, was sich mitder tiefem Geistesstufe nicht Wohl paart, die man ihnen in derReihe der Wesen anwcisen möchte. Das flachere Vorder- undHinterhaupt abgerechnet, kommen mir oft die Neger nicht vielaffenartiger Vor, als die allermeistesten Europäer.
Der erste Negerstaat nach europäischer Form ist bekauutlich dieRepublik oder das Kaiserthum Haiti. Hat der Engländer RainS-fvrd uns keine Märchen aufgebuuden, so könnte dies mit der Zeiteinen Staat von Dauer geben. Daß sich dort noch immer Fakiio-uen bekämpfen, ist keine Folge der Negcrnatur, sondern ziemlicheuropäisch. Auch nahm ja der König von England keinen Anstand,den Thron von Haiti, trotz der etwas gebogenen Beine ihres Be-sitzers, anzucrkennen. Auch versichert Rainsford, daß die St. Do-mingischen Neger, seit sie das Joch der Weißen abschüttcltcn, eineMasse von Talenten, eine Thätigkeit, einen Scharfsinn entfalteten,die man den Vettern des Orang-Utang nie zugetrauethätte. Wenigstens gesteht man ihnen schon jetzt zu, daß sie gntcGenerale besitzen können. Freilich, unbarmherzig und grausam sindsie im Kriege; wenn dies aber eine Folge des kleinen Gehirnssein sollte, so muß dasselbe auch oft bei den meisten Europäernnicht sonderlich groß sein.
Als sich der Neger-General Hans Jakob Dessalin imJahre 1804 zum Kaiser Jakob I. krönen ließ, ging der Krönungs-zug mit großem Gepränge durch die Straßen der Hauptstadt zurKathedralkirche, von wannen ein feierliches „Herr Gott dichloben wir!" tönte. Die Prozession selbst war, wie Nainsfordsie beschreibt, vollkommen allegorisch, eine mimische Prokla-mation ans Volk, durch welche der neue Monarch seine Grund-sätze verkündete.
An der Spitze des Feierzngs ging nämlich die Erziehungoder Nationalanfklärung einher, ein Symbol des edelsten