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35 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 8 (1854)
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ten getheilt, und selbst in jedem der einzelnen Staaten bliebdie Verbindung der besonder» Stämme nur sehr schlaff und will-kürlich. -Noms Geld und geheime Unterhandlungen

sandcn dabei den Weg bis in das Herz von Deutschland, und manbediente sich, wenn schon mit scheinbarer Würde, jeder Kunstder Verführung, um sich das Wohlwollen derjenigen Stämme zugewinnen, die wegen ihrer Nachbarschaft am Rhein und an derDonau die nützlichsten Freunde und so auch die gefährlichstenFeinde werden konnten. Man schmeichelte den berühmten undmächtigen Anführern durch kleine, an sich unbedeutende Geschenke,die aber von ihnen entweder als Zeichen eines gewissen Vorzugs,oder als Werkzeuge des Lnrus ausgenommen wurden."

Auflagen.

Unter den Kaisern des alten Roms war Vespasian gewißkeiner der übelsten; aber zahlen mußte sein Volk und immer zahlen.Stenern lagerten sich, wie jetzt in England und anderswo auf dieFenster, auf alle Kleinigkeiten. Sogar ans den Harn legte Vespa-stan eine Abgabe. Titus fand, sie sei doch nicht so recht anständig.Der witzige Monarch nahm aber einige ans dieser Geldquelle ein-gegangcne Goldstücke, und hielt sie dem Sohne vor die Nase:Versuche es doch, sie riechen gewiß nicht übel!"

Einige Senatoren brachten einmal in Vorschlag denn andergleichen nichtsbcdeutcnde Komplimente war der Senat damalsnun schon gewöhnt dem Kaiser eine Bildsäule für drittehalb-hunderttausend Denare errichten zu lassen.Sticht doch, nicht doch!"rief Vespasian, »nd streckte lächelnd die hohle Hand dar:Gebtdies Geld lieber mir, und macht diese Hand znm Pie-destal dazu!"