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»ätherisch, grausam, feige, Trunkenbold, Schlemmer, Fresser, einErzspieler, Betrüger, Wüstling in jeder Art, Flucher, Atheist,kurz, der Inbegriff aller Bosheit, aller Laster, die jemals Ehre,Religion, Natur und Gesellschaft beleidigten. Und so zeigte er sichbis an sein Ende. Er starb in der Blüthe seines Lebens, im öf-fentlichen Bordel, von Ausschweifungen ganz zerstört, mit demGlase Weins in der Hand, »nd einem Fluche gegen Gott imMunde/'
Ein Seufzer des großen Snlly.
Snllh, der tapfere Krieger und Feldherr, der kluge Staats-mann , schrieb im vierzehnten Buche seiner Denkwürdigkeiten fol-gende Stelle, die eine von jenen gesunden und weise» Mariinenist, durch welche seine Arbeiten die schönste Quelle des Unterrichtsfür Fürsten und Minister ward.
„Der Friede und nur Friede ist das große, allgemeine In-teresse Enropcns. Die kleinern Fürsten sollen ihr ganzes Strebendahin richten, die größer« Mächte darin zu erhalten, und die an-sehnlichern Monarchen müssen die kleinern znm Frieden zwingen,indem sie den schwächer« und unterdrückten beistehen. Dies ist dereinzige Gebrauch, den sie edler Weise von ihrer Ueberlegenheitmachen können. Ich wundere mich nur, wie unser Wcltthcil, ausso zivilifirtcn Völkern zusammengesetzt, sich noch »ach so rohen,armseligen Grundsätzen beträgt! Wohin zuletzt zielt alle die tiefePolitik, mit der man sich so gern brüstet? — sich unaufhörlicheinander zu zerreißen. Immer ist Krieg und Krieg das Ende vonMein; man kennt kein anderes AuSkünftSmittel, weiß keinen Kno-ten anders zu lösen, als mit dem Schwert. Das ist immer deskleinsten wie des größten Souverains letzte Zuflucht, nur mit dem