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fene gewesen. Die Autochthoncn der Weltgeschichte deuten immerauf vorhandene ältere zurück. Alle kannten schon die Sage;so wie noch jetzt die wilden Horden Amcrika's »nd die Bewohnerder Südseeinseln das „alte Wort" haben.
Der hohe flache Rücken Asiens ist der höchsten Wahrscheinlich-keit nach das Geburtsland und die Wiege des jetzigen Men-schengeschlechts. Der größte Theil unserer genießbaren Bege-tabilien, die von Land zu Land durch Kunst verpflanzt worden sind,wachsen dort jetzt »och wild; und alle in nördlichen und südlichenHimmelsstrichen zahm gemachten Hausthierc schwärmen dort nochtu ursprünglicher Wildheit umher.
Aber die Kultur des Menschengeschlechts wanderte nichtmit den Menschcnstämmen zugleich von Asiens Bergrücken, son-dern sie nahm ihren Ursprung immer im Süden, und strömtegegen den nordischen Pol aus, das heißt vom fünfzehnten oderzwanzigsten Grad nördlicher Breite bis zum fünfundsechszigstcn.
Die ersten Stufen der Kultur sind Religion, gesetzliche Ver-hältnisse, dann Künste und Wissenschaften.
Unsere Religionen kamen alle aus südlicher» Gegenden, dochselten über den zwanzigsten Grad nördlicher Breite hinaus. Darumpilgern die Hindus nach dem Hciligthum des bisher noch unent-deckten Thibet; hingegen die Aegypter walifahrteten südwärtsnach Abessinien, die Türken nach Mekka, die Christen nach Je-rusalem, und selbst die rauhen Götter der Edda kamen aus demLande der Äsen (Asien).
Die ersten kultivirtcn Nationen wohnten alle im warmen Mit-tagsland; und die ältesten derselben sind die Bewohner von In-dien, Thibet, China, Persien, Chaldäa, Syrien, Me-dien, Abessinien (Aethiopien genannt), Aegypten.
Der Norden Europcns dankt seine Kultur erst den SüdländernGriechenland, Italien, Gallien, Spanien (zur Zeit der Araber).