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großen Geistern offenbarten und entwickelten Wahrheiten, dieseGährungsstoffe in der Welt der Geister, auszusäen. Der Verstandder Nationen fährt fort sich.zu entfalten und findet Vieles von demBestehenden anfangs unbegreiflich, darauf widerlich, zuletzt uner-träglich.
Es ist recht, daß Schriftstellern, so wie Lehrern an hohen undnieder» Schulen, geboten wird, nicht die Grenzen des Anständi-gen zu überschreiten; daß sie, im Fall gröblicher Verletzungen ihrerschuldigen Lichtung gegen Personen an der Spitze des Staats,bestraft werden. Aber Referent wiederholt es, für den Hauptzweckwird damit nichts gewonnen. Jene Lehrer, jene Schriftsteller öff-nen dennoch durch allgemeine Wahrheiten die Augen des Volks.Wen sie nicht nennen, den nennt nachher insgeheim die Menge;was sie nicht namentlich tadeln, das schilt nachher die Mengelaut, wo sie kann und darf. Die Glut des Mißmnthcs frißt nicht»linder um sich. Dann erwartete dieselbe, um Flamme zu werden,einen gelegenen Luftzug.
Schwierigkeiten, ein vollkommenes Gesetz über Prcßvergehcnaufzustellcn.
Unvertraut mit dem eigentlichen Sinn seiner hohen Behörde,weshalb ein Gesetz „schriftstellerischen Unfugen und dar-aus entstehenden Verwirrungen" begegnen soll, tappt Re-ferent zwar im Dunkeln, hält es aber nichts desto weniger fürPflicht, alle möglichen Rücksichten zn berühren.
ES kommt darauf an, was inan unter N»fugen verstandenhaben möchte. Sind cs Lehren, Meinungen, Grundsätze, Wahr-heiten, welche den bestehenden Ordnungen widerstreiten, so mußwiederholt erklärt werden, daß die größten Weisen, daß in diesemSinne die klassischen Schriftsteller mehr Unfugen begangen haben