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»»getroffen bleiben, wenn man die Hauptsache vergäße, und mitalten: Aufwand von Mitteln einer Nebcnursachc den Krieg machenwollte.
Es liegt keineswegs im Sinn des Referenten, die Frechheiten,Unanständigkeiten oder republikanischen Schwärmereien und Schul-stuben-Schwindeleien einiger Tagesschriftstcllcr in Schutz zu neh-men. Vielmehr glaubt er, man erweise diesen Personen zu vielEhre, wenn man sie für Urheber großer Bewegungen und Revo-lutionen hält. Die polemischen, zügellosen Blättchenschmiercr zurZeit der Reformatio» haben die Reformation nicht gemacht,sondern diese machte sich durch den Widerspruch von vielen durchvernünftiger« Unterricht und ans dem Lesen der Bibel entstandenenUcberzeugnngcn mit den in der Kirche und Hierarchie waltendenMißbräuchen. Eben so wenig wird man glauben, daß die MaratSund andere wüste Libellisten seines Gelichters die französischeRevolution gemacht haben. Diese entstand durch Fehler früherer Kö-nige, durch Ucbcl am Hofe, durch Selbstsucht der Adclichen und hohenGeistlichen, die sich keine Schranken setzen lassen wollte und mit derNation in Widerstreit gerathe» mußte. — Die nordamerikanischeRevolution brach aus, und Nordamerika besaß damals noch wenigSchriftsteller und Zeitungen. Diese hatte» folglich am Ausbruchdes Aufstandes keinen oder sehr geringen Autheil, weder vorberei-tenden, noch unterstützenden. England war im Fehler und dieNordamerikaner hatten Augen. - Wer wird behaupten wollen,der Abfall Südamcrika's von seinem Mutterstaat sei Fruchtdortiger demagogischen Schriftsteller und Zeitungsschreiber? Jeder-mann weiß ja, daß die Mulatten, Mestizen und Qnarteroneu da-selbst ziemlich frei vom Nebel der Lcsesucht sind, kaum Schriftstellerkannten, geschweige besaßen. Allein das Volk hatte Ursache, mitder ihm vom Muttcrlandc widerfahrenen Behandlung unzufriedenzu sein, und die Fortschritte des menschlichen Geistes von WahrheitZsch. Ges. Schr. 35. Tht. 7*