nothleidende Wanderer zu entdecken; und oft glückte es ihnen ansdiese Weise, Unglückliche auö der Gefahr des Todes zu erlösen.
Jetzt waren, als wir dort vorüberzogcn, die Gebäude zertrüm-mert. Die französischen Truppen hatten daselbst im Winter Vor-posten gegen die Levcntina gehabt, und ungeachtet ihnen die be-klagenswürdigem Bewohner Airolo's und des Urscrenthals dasHolz auf dem Rücken hinanfgeschleppt hatten, war doch diese Hilfenicht ausreichend gewesen, die Brennholz-Bedürfnisse der Kriegerzu befriedigen. Sie hatten die Dächer, Säulen, Thüren, Fuß-böden, und Alles, was brennbar gewesen, abgerissen und in Ascheverwandelt.
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Am 29. Mai des Morgens kam ich in Airolo an. Ei» großerThcil der Armee war schon am 28. in das Livincrthal cingerückt.Am 30. ging das Hauptquartier nach Faido, und den folgende»Tag nach Bellinzona. — Die kaiserlichen Truppen, ungefähr3000 Mann stark, befehligt vom General Davidowich, hattenam gleichen Tage vom General Vnssacowich Befehl erhalte»,sich mit ihm am Lago maggiore zu vereinigen. Ihren Rückzugzu decken, mußten ohngefähr 400 Kroaten einstweilen dem fran-zösischen Vortrab Widerstand leisten an der Brücke über die Moesa,welche unweit Bellinzona aus dem Misorerthal hcrvorrauscht, umsich mit dem jungen Tessin zu vermischen. Es gab einige Ver-wundete. Die Franzosen machten etliche Gefangene. Beim Ne-cognosciren empfing General Lapoype einen leichten Streifschußan der Stirn.
Die Armee war bisher immer konzentrirt. Einige Pfarreiendes engen Gebirgsthals, durch dessen Oeffnungen das Heer zog,mußten die ganze Last desselben tragen. Unerschwingliche Rcqui-Llch. Gcs. Schr. 3S. Thl. 4