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35 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 8 (1854)
Entstehung
Seite
58
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Pragelberg. Aber Massen«, von Zürich hiehergeeilt, griff Lenberühmten Krieger des Nordens in den Schluchten des Muotta-thals an. Am 1. Oktober ward dort ein blutiges Treffen geliefert.Die Franzosen wichen langsam vor dem Ungestüm der Russen bisins Hauptthal von Schwyz hinter der Muotta, eine halbe Stundevom Hauptort, zurück. Schon nahte der Abend. Eine Halbbrigadehatte die Waffen von sich geworfen und flüchtete in wilder Ver-wirrung. Da erschien von Uri her Lecourbe mit seinen Grena-dieren, zog im Eilmarsch von Brunnen gegen die Muotta, durch-brach die Reihen der Feinde, und binnen einer Stunde warendiese in die Schluchten des MuottathalS zurückgeworfen, da einganzer Tag ihnen vonnöthen gewesen war, das Schlachtfeld zubehaupten.

Suwarow zog, überall von den Franzosen gedrängt, durchGlarus und über die unwegsamsten Gebirge gen Bünden. Baldnachher verließ er, mit Gram im Herzen über die ans den Alpenverlornen Lorbeer» Italiens, mit seinem Heere die Armeen derKoalition.

Aber die drei Länder Uri, Schwyz und Unterwalden warenvon neuem verheert, und der größte Theil dessen, was ich geord-net und gebaut hatte, war wieder niedergeriffen.

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Mag es immerhin den Namen der Feldherren unsterblich ma-chen, auf den Gipfeln der Alpen, und über den Wolken, und inder Nähe des ewigen Eises geschlagen zu haben: ich werde zu denschönsten Tagen meines Lebens jene mühevollen zählen, da icheinen Theil dessen wieder aufrichtete, was jene Bewunderten zer-trümmert hatten. Die edelsten Männer dieser Länder standenmir hilfreich .zur Seite; ich ward nur das Werkzeug der Wohl-