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die Ausschüsse des Volks, ließ sich durch neue Wahl bestätigen,und ihren künftigen Handlungen den Stempel der Gesetzlich-keit anfdrückcn. Aber unabhängig von Lugano organisirten sichüberall in der italienischen Schweiz eben so viele Republiken, alsehemals sogenannte welsche Vogteien waren. Keiner dieser kleinenFreistaaten hatte mit dem andern, außer täglichem Verkehr imHandel und Wandel, eine politische Verbindung. Jeder besaß seineeigene Verfassung, seine besonder» Gesetze und Gerichte; und weitvom Wunsch entfernt, Nnterthanen des deutschen Kaisers zu wer-den, rühmte sich das Volk des Schweizer-Namens, proklamirte esseine Freiheit und rief es selbst mitten unter den kaiserlichen Ba-taillonen: »Viva ia Uderts, viva la ropudliea elvetieal«
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Weder die österreichischen Feldherren, noch die in Mailand an-geordnete kaiserliche Negierung, mischten sich in die Innern Ange-legenheiten der acht kleinen Republiken am Tessin. Nurder Graf Cocastclli, kaiserlicher Zivilkommissär in der Lombardei,verordnete durch einen Befehl zum Besten der Geistlichkeit die Wie-derherstellung der durch helvetische Gesetze aufgehobenen Zehnten.
Noch immer tobte in Lugano blutdürstig die anfgewicgcltc Leiden-schaft der Demagogen. Diese Menschen, ungesättigt von dem schonvergossenen Blute ihrer Mitbürger, strebten nach der gänzlichenVernichtung derer, welche ehemals unter dem Namen der Pa-trioten eine Partei gebildet hatten. Sic errichteten ein Tribunal,aus drei Gliedern zusammengesetzt, um die Freunde Frankreichszu richten und zu verurtheilen. Vergebens hatten sich diese insAusland geflüchtet. Drei derselben, welche verborgen wohnten inMailand, Giacomo Barca, und Galcazzi Vater und Sohn,