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Unterdessen waren Leconrbe und Loison von den rhätischenAlpen niedergestiegen z» den Ufern des Tcsstn, und drohten gegenLugano hinab. Die Kaiserlichen verstärkten sich unter den Befehlendes Obersten Strauch, und trieben die französischen Truppen inwiederholten Gefechten gegen die Quellen des Tessin hinauf. Am17. Mai war hier der Kampf begonnen; am 24. desselben Monatshatte Strauch die Höhen des Gotthard genommen, unterstützt aufallen Punkten durch freiwillige Landleute, die aus Gebüschen undhinter Felsen den weichenden Franzosen großen Schaden anrichteten.
Pietro Rossi, welcher noch immer den Namen eines Kom-mandanten von Lugano führte, den er an dem berüchtigten Mord-tage erworben, zeigte sich in diesen Gefechten seines neuen Stan-des und seines Einstusses würdig. Er hatte viele Bauern unterseinem Befehl bewaffnet, und mit ihnen in den Bergen gegen diefranzösischen Brigaden den kleinen Krieg gemacht* *). Aber damitnoch nicht zufrieden, warb er im Solde Englands Truppen zurUnterstützung der kaiserlichen Waffen, mit all jenem Ungestüm undEifer, welchen die Furcht wegen seiner begangenen Thaten ein-stößen konnte.
Im Hochgefühle der gelungenen Dinge überließen sich die ln-ganesischen Demagogen ihren schönsten Hoffnungen. Die Interims-Regierung, nur im Sturme des Aufruhrs erwählt, versammelte
ward durchsucht, und genommen, waö des SohncS Eigenthum seinkonnte.
*) In der Ui u/rlano u/olta, vom 21. Mai 1799,
Nro. 21, heißt eS unier dem Datum vom 18. aus Mcndrisio:»^Vllo spunlsr Uel ßiorno AÜ ^.ustro-Uussi si mettono iniriaroia UaU-a ziarte U'^/§no,- e Ualla pnrte Ui /iuAatto sisvanr» il siA. /iosse cot oorzro scelto, inU! sltro
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