hingt»», Franklin oder Napoleon, kann die göttliche Lustgroßer Geister sein, wenn sie nicht selbst zu bescheiden oder zugroß für solche Lust sind. Aber das Wohlgefallen an einen, altenStammbaum, und wäre er tausendjährig, ist wahrlich eine trockeneFreude, in der sich nur der blöde Verstand der Eitelkeit behage»mag. In der Schweiz sind mehrere Geschlechter von Landleutenund Edellcuten, die ihre Namen und Stammväter schon im zehntenund elften Jahrhundert Nachweisen können, wo sie bedeutender er-schienen, als die Enkel in heutigen Tagen. Vielleicht gehört auchdie Familie Salis dazu, die sich fast bis zu Karls des Großenund Nolands Zeit hinaufrechncn will. Wenigstens deutet man miteinem gewissen Wohlgefallen ans eine Urkunde vom Jahr 913,laut welcher in Brescia Leute des Namens, übrigens sehr un-bekannt, gelebt haben sollen; obwohl die heutigen Brescianer hin-wieder versichern, daß sie aus Bünden stammen. Das kann unssehr gleichgültig sein. Im ganzen Register des Stammbaums fin-den sich Namen genug mit Titeln von geistlichen oder weltliche»Aemtern, die so wenig berühmt machen, als der Pflug nnbcrühmtmacht; aber nirgends darunter ein europäischer Name, geschweigeein weltgeschichtlicher. Der liebenswürdige Sänger der Natur,Hans Gaudenz von Salis-Seewis, ist berühmter, als seinganzes Geschlecht; und vielleicht, hätte das Schicksal den republi-kanischen Staatsmann, von dem ich erzählen will, au die Spitzeeines großen Reiches gestellt, würde er durch die Regsamkeit undVortrefflichkeit seines Geistes erschütternde Wirkungen hervorgcbrachthaben. Mehr als Einer, den die Natur zur Nolle eines JuliusCäsar oder eines Aristoteles ansstattetc, ist vom Schicksal ver-dammt, vor seinem Regiment her die Trommel zu schlagen, oderkleinen Buben und Mädchen in der Dorfschule das ABC zu ver-künden. Ich lasse nun meinen Gewährsmann selber reden:„Ulysses von Salis, geboren 1728 im Schlosse Marsch-
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