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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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Elsaß (Alesatio, Alcracis, wie es in lateinischen Urkunden desMittelalters hieß); unter Hägens Herrschaft Thron eg das alteTonrnns (oder Torniacuni); unter Jsenland, wo Brnnihildeherrschte, wo nicht das erst im eilften Jahrhundert bekannter ge-wordene Island, doch die karlingische Isenburg. Norwegen wardas Land der wunderbare» Dinge, nur ans Sagen bekannt, wodie Zwerge mit Schätzen und unsichtbar machenden Tarnkappenwohnten. Der Amelungen Land ist, wo das Hans der Amalerdie Ostgothen beherrschte. So Johannes Müller.

Aber Jsenland ist wohl schwerlich die Insel Island, nnd dieSage von Brnnihildens wunderbarer Kraft, die Siegfried bezwang,ist gewiß älter, als die Reisen isländischer Bürger ins südlicheEuropa sind. Eben so wenig war es eine Burg der Karlingen.Denn Siegfried und seine Begleiter, so wird im Liede gesagt,schifften dahin den Rhein hinab, an den See (das Meer),»nd nach zwölf Tagen ihrer Fahrt erreichten sie das Jsen-land. Bermuthlich sagt Jsenland nichts anderes als Jnselland,»nd mag das heutige England sein.

Seit dem Anfänge des fünften Jahrhunderts lebte Englandschon in den Sagen der norddeutschen Völkerschaften dnrch dieAbenteuer sächsischer Seeräuber, welche ans dem Eilande, wo nochrömischer Anbau und römische Kunst blühte, große Beute machtennnd heimführten. Endlich faßten sie daselbst sogar festen Fuß.Das Glück des Hengist, sagt Humc in seiner Geschichte Eng-lands, erweckte die Begierde anderer im Norden von Deutschlandwohnender Stämme, die nun zu verschiedenen Zeiten und unterverschiedenen Anführern das Eiland mit zahllosen Haufen über-schwemmten. Vom fünften bis zum neunten Jahrhundert warEngland ein beständiger Gegenstand der Raublust norddeutschernnd dänischer Küstenbewohner. Wie viel Abenteuer erfuhren sieda, wie viel Mährchen mögen davon im Volke geherrscht haben!