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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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glücklichen eine Pension aus Frankreich erwirken, und wandte sichdessalls nnanfgcfordert an mich. Der Name dieses Mannes istmir aber nie bekannt worden. *)

Sobald ich nach Stans zurückgckommen war, ward meine ersteSorge, die allgemeine frohe. Stimmung des Volkes zu benutzen,und zur Handhabung fester Ordnung und Sicherheit gegen dieUmtriebe einzelner Friedensstörer in allen Gemeinden Land-wachten (Milizen) zu errichten. Willig ward mir Hand geboten.Der traurige Anblick, welchen die durch Unterwalden geführtenkaiserlichen Kriegsgefangenen gewährt hatten, meistens Hungarn,zerlumpt, unreinlich und kriechend bettelhaft, hatte dem größtenTheil. des Volks noch mehr, als das fortdauernde Glück der srän/kischen Waffen, die Lust zur Beherbergung österreichischer Truppengenommen. Man sehnte sich nach Sicherheit und Ordnung undgesetzlichem Zustand heim, und schmeichelte sich, fremder Besatzungentbehren zu können, wenn man sich selbst z» bewachen fähig wäre.

Alle Bürger wurden zur Miliz oder Landwacht eingeschrieben,eingetheilt und aus dem Arsenal von Luzern bewaffnet. JedeGemeinde unterhielt täglich eine Wacht von vier Mann, bereit,auf jeden Augenblick dahin zu marschiren, wohin sie befehligt ward,und wurde zu gleicher Zeit von einer andern Wacht ergänzt. Durchsie wurden schnell die amtlichen Berichte und Befehle nach allenGegenden hin befördert; und Deserteurs, Verdächtige, Landstreicheru. s. w. von Posten zu Posten eskortirt. So standen alle Tageallein in Nidwalden fünfzig Mann unter Waffen, welche binnenwenigen Stunden auf einen beliebigen Punkt zusammengezogen

*) I« einem Schreiben, datirt von Altorf in Uri, 16. Oktober 17SS,an den B. Jsneli, damaligen Regicrnngöstatthalter des KantonSOberland, lud ich denselben ein, den Namen des Verstümmelten zuerforschen, empfing aber keine Antwort.

Zsch. Ges. Schr. 31. Thl.

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