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kaiserlichen Heeres in Helveticn erkennt, sicht den Nebel von denQuellen vieler Ereignisse verschwinden, welche nachmals den Blickdes Beobachters verwirrten, »nd die Welt mit falsche» Urtheilcnerfüllte».
Im Ganzen war die große Masse des Volks gleichgültig gegendie alte nnd gegen die neue Staatsverfassnng, weil es beiderZweck nnd Werth zu wenig kannte, nnd nur einzelne Theile der-selben, auf seine cigenthümlichen Verhältnisse beziehend, würdigte.Derer? welche aus Grundsätzen, oder unedler» Rücksichten, diealte Ordnung, oder die neue, mit Geräusch verfochten, waren beiweitem der geringere Thcil der Nation. Ihre Thätigkeit setztedie trägen Massen nur von Zeit zn Zeit in Bewegung. Welcheden rohe», auf das augenblickliche Bcdürfniß gewandten Neigun-gen, nnd den Vornrtheilcn nnd dem Lieblingswahn des großenHaufens am besten zn schmeicheln verstanden, hatten den zahl-reichern Anhang?) .
Im Kanton Luzern wünschte der Landmann auf keine Weisedie ehemalige Verfassung zurück. Einem guten, aber unerzogenenKinde ähnlich, hatte er die häuslichen Tugenden seiner Vorfahren,ohne deren republikanischen Sinn und hcldcnsinnige Liebe des Va-terlandes, geerbt. Religionskultus und Eigennutz, Furcht vorUmsturz der Altäre, Abgaben an den Staat, lähmte die Theil-nahme der Menge an Begünstigung der neuen Staatseinrichtung?* **) )
Auch der Landmann des Kantons Solothurn hatte gleicheFurcht vor Auflagen. Die stattlichen Gehalte, so die höchstenBehörden der Republik sich selbst mit freigebiger Hand bestimmthatten, schienen die Sorgen des Volks zn bestätigen. Indem also
*) Nenggcr, Minister der inner» Angelegenheiten, in seinem Bericht andie Regierung, über die Lage der Republik, Monat November 1798.
**) Bericht des NegimmgSstaithalters Nüttimann. Monat Oktober.