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Mit diesem gräßlichen Vorsatz eilten die Vcrschwornen genBnvchS. Hier aber hatte man schon erfahren, daß der Unter-statlhaltcr den Johannes Waser in Freiheit gesetzt habe. Die Ver-saminlnng war darauf auseinander gegangen mit dem Beschluß,daß wenn jemals eine ähnliche Verhaftnehmung geschehen sollte,man sich widersetzen, Sturmzeichen geben und den Flecken Stansverheeren werde. Das Nämliche solle geschehen, falls fränkischeTruppe» ankommcn würden. Auch verband man sich feierlich, nichtnur die Angreifenden, sondern selbst diejenigen niederzumacheu,welche sich nicht thätig zeigen würden. *)
Die von Beggenried, da sie sich allein sahen, kehrten wiederzurück. Eben so lösete sich, ans gleichen Ursachen, eine Versamm-lung Bewaffneter im Tabletenstall zu Thalwyl ans.
Der Unterstatthaltcr Ludwig Kayser hatte durch Entlassungder Gefangenen zwar die Landschaft gerettet; aber die Ruhe warnur scheinbar. Er unterrichtete die Regierung und forderte schleu-nigen Beistand.
Dem Vollziehnngsdirektortum war an der SicherungNidwaldens Alles gelegen.
Es eilten Truppen ans Stans, theils um den Gehorsam diesesBezirkes herzustellen, theils um den Angriff des Generals Sonltauf die Insurgenten in Uri zu unterstützen.
Zundel-Nazi verließ mit seinen Freiwilligen das Hochgcbirg,stieß zu dem Heerhaufen des Vinccnz Schmid, und verlor sichruflos in der Menge der übrigen Flüchtlinge.
Lndwtg Kahser, der Unterstatthalter, aber, sobald er seinenBefehlen durch bewaffnete Macht Wirksamkeit geben konnte, säumtekeinen Augenblick, sich der Widerspenstigen, wo er sie erblicken
") A»ö den von der GerichtSkommisston zu Stans im Mai 17SS auf«genommene» Verhören geschöpft.