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Schwyz, ein sanfter, von Jeglichem geliebter Man», sprang ausden Tisch, um zum Volke zu reden. Aber weder die ehemaligeAchtung der Mitbürger, noch seines Herzens Güte schützten ihn.Er verließ seinen gefahrvollen Platz, und cherathschlagtc mit demNegierungsstatthaltcr über Mittel, den Sturm zu beschwören.
Endlich schlug man den anwesenden Landleuten vor, die ge-summten Kapitulationspunkte schriftlich abgcfaßt dem FeldhcrrnSchauenburg und dem helvetischen Direktorium zur Unterschriftund Bestätigung einzusenden.
Dieses Versprechen schien alte Gemüther zu beruhige». DieVolkshanfen zerflossen. Jeder eilte zur Heimat in die entlegenenThäler und Gebirge zurück.
Von Matt, der Regierungsstatthalter, welcher nicht ohneGrund neue Volksbewegungen fürchtete, fand es angemessener, denDrohungen der Empörer zu entrinnen, als den Augenblick der Ge-fahr in der Mitte der übrigen Kantonsgewalten zu erwarten. Erverließ Schwyz (den 20. August) als der sonntägliche Gottesdienstdie Hirte» beschäftigte.
Der Nus von seiner Flucht verbreitete sich schnell, und gabden Häuptern des Aufstandes neue Kühnheit, Schon am folgendenMorgen wallten aus allen Gegenden zahlreichere Ausschüsse zumHauptorte. Zwei beredte, von den Bauern hochgepriesene Land-lcute, Felir Richmuth und Balthasar Holdener, wurdendurch Rathschläge und hochherzige Worte die Helden des Tages.Vierzig bis fünfzig mit Knütteln bewaffnete Männer von Mor-schach bildeten eine Leibwacht der Anführer.
Hundert Entwürfe wurden gegeben und vernichtet. Die einsichts-vollern und reichern Bürger des Landes, welche in dieser Verwir-rung unausweichliches Unheil erblickten, versagten vorsichtig denVerhandlungen ihre Theilnahme. Endlich trafen die Wünsche der