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„Es sind nur noch wenige Stunden vom Waffenstillstand übrig.Hinweg mit Leidenschaft und Partcigeist; Vernunft und Gelassen-heit dafür. Wollet ihr Krieg: wohlan, so verliert keine Zeit!Jeder eile an seinen Posten, das Vaterland zu verthcidigen. —Wollt ihr aber dem Blutvergießen ein Ende, wollt ihr durch dieKapitulation eure Religion, Person und Besitzung schirmen, sozögert nicht, dem fränkischen Befehlshaber die Anzeige zu machen,auf daß alle Feindseligkeiten eingestellt, die Hausväter ihren Kin-dern, die Kinder ihren Aeltern, die Männer ihren bekümmertenEhefrauen wicdergegeben werden. Der Allmächtige leite eure Ge-sinnungen, segne eure Beschlüsse!"
Dreimal wurde Schneller, indem er also redete, vom Getüm-mel des Volks unterbrochen, und immer wieder zur Fortsetzungaufgefordert. Endlich ward Alles still; Jeder hörte aufmerksamden Vorstellungen zu. Man schritt zur Entscheidung der großenFrage, und die Kapitulation wurde mit großer Einmüthtgkeit an-genommen. Nur kaum hundert Männer stimmten dagegen.
Man erwählte sogleich vier Abgeordnete, welche folgendenMorgens zum General Schauenburg reisen sollten. Die fernemGeschäfte zu berichtigen, übertrug man einem Ausschuß.
Noch an demselben Abend ward folgendes Schreiben an Schauen-burg gesandt:
„Wir haben aus dem an unser» Mitbürger Aloys Reding vonEuch erlassenen Schreiben die feierlichen Zusicherungen von derfreien Ausübung unserer Religion^ Sicherheit der Person, Bei-behaltung der Waffen und des Eigenthums zu unserm Vergnügenbei unserer allgemeinen Versammlung ersehen.
„Ucberzeugt und vergewissert von den menschlichkeitsliebendenGesinnungen, die Euch und die ganze französische Nation auszeich-nen, haben wir auf diese Bedingnisse die helvetische Verfassunganznnehmen beschlossen; und die Bürger Aloys Reding, Jakob