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den der freien Aemter streitlustige Männer, landsturinartig mitKeulen, Sperren und Hellebarden bewaffnet.
Die fränkischen Vorposten streiften schon bis Dotikon undHLglingen. Andermatt rückte bis Wohlen, und schickte den Ma-jor Hotz mit zweihundert Mann gen Niederwyl, des Feindesweiteres Vordringen zu hindern.") Er selbst besetzte am folgendenTage die Anhöhe bei Häglingen, im Angesicht des Feindes. ESkam zum Gefecht. Die Zuger Scharfschützen zeichneten sich durchMuth und Geschicklichkeit gleich vortheilhaft aus. Jauchzend dran-gen die Eidgenossen vor. Der Kampf ward blutiger. Die Frankenwurden geworfen, und suchten ihren Schutz hinter der vorrückendenReiterei. Andermatt befahl den freiämtischen Heliebardirern, dieserentgegen zu gehen. Sie aber ergriffen muthlos die Flucht. Verstärktzogen die Franken zum neuen Angriff vor. Andermatt war ge-zwungen, in Eil und Verwirrung, so gut er konnte, nach Murizu ziehen mit seinen Leuten. So groß der Verlust der Feinde durchdie Scharfschützen gewesen, so gering war die Zahl der gefallenenEidgenossen."")
Der Kriegsrath der Waldstätte hatte sich, um dem Heere näherzu sein, nach Küßnacht am Luzernersee begeben. Sobald er Ander-matts Rückzug vernahm, sandte er ihm ein frisches Bataillon zuHilfe, welches die Flüchtlinge sammeln und den Muth der ZugerSchaar beleben sollte.
Auch Paravicini am Zürichsee war in Bewegung. Dort hattedie Stadt Napperswyl die helvetische Konstitution angenommen,und den Verbündeten mithin einen festen Punkt, und die Ver-bindung beider Ufer durch die Brücke über den See geraubt. Die
") Den 2S. April.
'") Schreiben des Oberst Andermatt an Ammann »nd Rath deö StandesZug. Hauptquartier Muri, LS. April 1788.