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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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weil Bürgerkrieg nahe und fast unvermeidlich schiene, daß dieWaldstätte nicht nur getreues Aufsehen halten, sondern auch Hilfs-völker an die Grenzen Zürichs senden sollten, um nöthigen Bei-stand zu leisten, und in die Stadt selbst Repräsentanten, eidge-nössischen Rath zu ertheilen."

Den Wünschen Aller zu entsprechen, die Hilfe verlangten, fehltees den Gebirgsvölkern an Kraft. Schwyz fand nun sogar räthlich,sich mit den ungestümen Marchern, den ehemaligen Unterthaucn,auszusöhnen, die noch einmal in drohenden Worten offene Er-klärung der Freiheit ansprachcn*). Schwyz stellte wirklich derLandschaft March die Befreiungsurkunde aus, worin auf alle Rechteüber Land und Leute für jetzt und künftige Zeiten Verzicht gethanward**). Zwei Abgesandte mußten den Marchern den Brief derFreiheit überbringen; die hatten den Auftrag,auf geziemendeWeise zu trachte», jene Landschaft zu einer Vereinigung mit demKanton Schwyz zu bewegen, auf daß durch die engen Bande derFreundschaft beiderseitiges Wohl befördert werde.

Zudem nun die Gebirgsbewohner, enger an einander gedrängt,und mit ihren gewesenen Unterthanen verbrüdert, zum Kampfebereit standen, empfingen sie unverhofft heitere Botschaft, daß Frank-reich friedlichen Sinn für die übrigen Kantone der Schweizhege. General Brüne hatte nämlich den Abgeordneten Luzernsmündliche und schriftliche Versicherung ertheilt, daß er keinen Auf-trag habe, über die Grenze» der eroberten Gebiete von Freiburg,Bern und Solothurn ziehen. Eben so hatte, im Namen desfränkischen Vollziehnngs - Direktoriums, dessen Minister T alley-fiand dem Stande Lnzern Glück gewünscht zu der freiwilligenStaatsumschaffung am 31. Jänner. Diese Friedens- und

' *) 7. März.i**1 8. März.