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34 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 7 (1854)
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die Kommandanten zu bewegen, den Angriffsplan zu genehmigenund zu befolgen.

Nm halb zwei Uhr Morgens brachte eine Streifwache Bericht:sie habe großes Geräusch, das sich nähere, und Gewehrfeuer gegenLaupen gehört.

Alle Offiziere verfugten sich plötzlich an ihren Bestimmungsort,und wenige Minuten darauf fiel schon eine Haubitzgranate auf einHans zu Neuenegg; dies war das Losungszeichen zum Angriff.Die Feinde waren mit zwei Bataillonen eine halbe Stunde ober-halb Neuenegg, und mit zwei Bataillonen unterhalb Neueneggüber die Sense gegangen, indem sie zu gleicher Zeit mit zweiBataillonen den Ort selbst über die Brücke anfielen, so daß dieBerner auf beiden Flügeln und vorn mit Uebermacht angegriffenwaren. Ueberdies wurde von den jenseitigen Anhöhen des Frei-burgergebiets ein starkes Haubitzen- und Kartätschenfeuer gegen dasbernerische Lager gerichtet. Grafenried ließ die auf den Flü-geln gelegenen Truppen rechts und links aufstellen und Neueneggverstärken. Er selbst stellte sich mit einiger Mannschaft in diegroße Straße, die von diesem Ort nach Bern geht. In dieserStellung vertheidigten sich die Berner eine kleine Stunde; dieFreiwilligen von Zofingen und Bern, und die Grenadierkompagniedes Bataillons Sternenberg thaten Wunder der Tapferkeit undhielten die Kolonne der Franken an der Brücke lange Zeit auf, bisdie Feinde mit einem Reitergeschwader links und rechts durch dasWasser setzten. Die Gegenwehr auf den Flügeln dauerte kürzer.Die Mannschaft war erst aus dem Schlaf erwacht, meistens nochvon der Berauschung des vorigen Tages verdüstert, überdem vielschwächer als Tags vorher, da sie meistens aus den benachbartenLandgerichten gesammelt war. Viele Offiziere und Soldaten wa-ren in der Nacht, anstatt auf hartem Boden und unter freiemHimmel zu schlafen, in ihr gutes Bette nach Hause gegangen; kein