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schafften den cisalpinischen Freiheitsbaum hinweg und warfen einigeder vornehmsten FaktionSmänner in die Gefängnisse. In demselben-Augenblick*) trafen die mailändischen Truppen zu Mendristo ein.-.Die Luganesen zogen sich in ihr Gebiet zurück, nach einer Unter-redung mit dem lombardischen Kommandanten. Der cisalpinischeBaum ward neuerdings erhöht,**) und jeder der EingekerkertenloSgelafsen.
Durch die Klagen der schweizerischgesinnten Luganesen bewogen,sandte der Oberfeldherr Berthier einen seiner Generale***) aufLugano, die Stimmung des Volks zu erforschen. Als Berthiernachmals durch den Oberfeldherrn Brüne in Italien ersetzt ward,wandte Lugano sich auch an diesen, schilderte ihm die Leiden derGemeinden und den Schmerz derselben, vom Herzen der helveti-schen Republik, ihrer Mutter, losgerissen zu werden. Brüne be-fahl, die Gemeinden zu versammeln, und über die Vereinigungmit Cisalpinien oder Helvetien abzustimmcn. Da war das Schick-sal der welschen Vogteien entschieden. Mit einem Herzen und miteinem Ton rief Alles um Helvetien. Und die cisalpinischen Trup-pen zogen aus dem Lande.
Unterdessen hatte in der Heimat der Eidgenossen selbst überallund binnen wenigen Tagen Verwirrung und Zwietracht überhandgenommen. Schon hatte das Waadtland den Entwurf der neuenhelvetischen Staatsverfaffung cingeführt-f); schon hatten die Ge-
*) Abends, 4, März.
**) 6. Marz.
'**) General Chevalier.
f) Den 15. Februar.