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trägt, Sie, meine Herren Repräsentanten, zu ersuchen, uns Namenund Beschreibung jener CiSalpiner mitzutheilcn, welche, ihren schänd-lichen Anfall zu beschönigen, sich frecher Weise ans einen Befehlder hiesigen Regierung berufen haben. Unterdessen wird das Di-rektorium unverzüglich an den Grenzen die zwcckmäßigsien Anstaltentreffen, um allen Ernstes zu verhindern, daß keine bewaffnete Machtdie Grenzen der Republik überschreite, nnd nöthige Kundschaftenüber jene» Vorfall einzuziehe», damit die entdeckten Schuldigenbeispiclmäßig bestraft werden.
Ich habe das Vergnügen, euch durch euer» letzten Boten dieseAntwort zu übermachen, die euch von den aufrichtigen Gesinnungenhiesiger Regierung gegen die eure überzeugen, und in Stand setzenwird, sie euer» boben Kommittenten mitzutheilcn.
Testi.
Als dies Schreibe» gelesen und abschriftlich mitgethcilt war,glich der Freude des Volks nur dessen Zorn gegen die ciSalpini-schen Urheber des stürmischen Tages. Das Geschrei verlangte Aus-lieferung des französischen Offiziers und des ciSalpinischcn, NamensPelasio. Letzterer hatte an der Spitze des gestrigen Uebcrfallsgestanden. Bumann, um diese Leute der Wuth des Volks zuentreißen, bedeutete den rasenden Haufen, daß Mißhandlung einesfranzösischen Offiziers das Land in Krieg und Unglück verwickelnkönne. Mühsam willigte das Volk ein, den Franzosen losznlassen.Er wurde von einer Wacht zum Schiff geführt. — Nun aber auchden Pelasio vom Tode zu retten, schlug der Eidgenoß dessen einst-weilige Verhaftung im Quartier der Repräsentanten vor.
Bltmann fand es der Würde schweizerischer Nation unanständig,länger in einem Lande zu verweilen, in welchem das Recht derregierenden Stände zertreten, sein Ansehen verachtet war. DurchGegenwart konnte er nur die Schmach der fallenden Eidgenossen-schaft vergrößern. Er reifete ab. Noch ehe er aber den Monte